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ST. MARTIN. Für Margit Wengler ist nach der schwierigen Heimreise aus Sri Lanka wieder Ruhe eingekehrt. Zehn Wochen haben sie und ihr Mann Dietmar dort fleißig Häuser gebaut, Schulsachen, Spielsachen und Lebensmittel verteilt und den ärmsten Menschen geholfen – so wie schon in den 15 Jahren zuvor.

Mit den neuen Häusern schenken die Wenglers Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Foto: Wengler
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Die engagierte St. Martinerin muss zugeben, dass bei der Heimreise ob der Ungewissheit schon mal der Akku leer war. Aber das hindert sie natürlich nicht daran, weiter zu helfen. „Sobald die Reisewarnung wieder weg ist, werden wir wieder unsere Flüge buchen. Die Armenfamilien in Unawatuna werden immer unsere Hilfe brauchen“, denkt Margit Wengler auch nach 15 Jahren nicht ans Aufhören.

Drei Häuser und viele andere Projekte

Die Bilanz ihres zehnwöchigen Einsatzes im Süden von Sri Lanka kann sich auch heuer wieder sehen lassen: Mit Hilfe von Spenden und den Einnahmen aus dem Kekse- und Gewürzeverkauf konnten drei neue Häuser und sieben Küchen-Anbauten gebaut werden, einige bereits bestehende Häuser bekamen einen Bad-Anbau mitsamt Wassertank und Zuleitungen, damit die Frauen nicht mehr so weit zum Brunnen gehen müssen. Und auch für den Kindergarten gab es einen Küchen- und Toiletten-Anbau. „Den haben wir leider nicht mehr eröffnen können, weil in den letzten Tagen unseres Aufenthalts Schulen und Kindergärten wegen dem Corona-Virus bereits geschlossen wurden“, berichtet Wengler.

Dankbarkeit ist unglaublich groß

Kraft tankt sie bei den Treffen mit ihren Schützlingen: „Jeder ist so dankbar und herzlich. Wir sind in ihren Herzen drinnen, auch bei jenen, denen wir gar nicht helfen“, berichtet sie. Während Ehemann Dietmar von früh bis spät auf den Baustellen anpackt, ist sie auch unterwegs, um die rund 80 Patenkinder zu besuchen, Spielsachen und Schulsachen zu verteilen. Aber auch Lebensmittel bekommen die Menschen in Unawatuna von den Wenglers: „Essen ist so teuer geworden in den letzten Jahren. Deshalb können sie nichts ansparen, weil sie alles, was sie verdienen, zum täglichen Leben brauchen.“ So wie jene Frau, die mit ihren drei Kindern, Schwiegermutter und Tante in ärmlichsten Verhältnissen haust. Sie soll im nächsten Jahr ein Haus bekommen. Denn die Hilfe von Margit und Dietmar Wengler und ihrem großen Netzwerk wird immer weiter notwendig sein.


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