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ST. MARTIN. Ein modernes Konzept für leistbare Arbeitsbereiche mit optimaler Infrastruktur will JW-Bezirksvorsitzender Andreas Höllinger auch in den Bezirk Rohrbach bringen. Er könnte sich einen sogenannten Coworking-Space direkt am Marktplatz von St. Martin vorstellen.

  1 / 2   Mitten am Marktplatz in St. Martin bieten sich Möglichkeiten für gemeinschaftlich genutzte Büroräumlichkeiten. Foto: Niki Hartl

Das Konzept richtet sich vor allem an Einzel- und Kleinstunternehmer. Coworking-Spaces sind gemeinschaftliche Arbeitsräume, die von mehreren Personen genutzt werden. Diese teilen sich die vorhandene Infrastruktur, was wiederum zu leistbaren Mietpreisen und einer idealen Auslastung vorhandener Ressourcen führt. „Gerade Ein-Personen-Unternehmen oder Kleinstbetriebe benötigen oft nur wenig Platz und eine angemessene Infrastruktur“, weiß Andreas Höllinger, der deshalb einen Coworking-Space erstmalig im Bezirk Rohrbach umsetzen möchte.

Leerstände nutzen

„Dabei spielen auch regionale Aspekte eine Rolle. Mit der Schaffung von Coworking Space-Büroflächen werden jungen Unternehmern leistbare Räumlichkeiten für ihr Business ermöglicht, gleichzeitig wirkt dies dem Gebäude-Leerstand und dem Aussterben der Ortskerne entgegen“, ist der JW-Bezirksvorsitzende vom Mehrfach-Nutzen dieses Konzeptes überzeugt.

Granitlab für St. Martin 

Das Projekt soll bereits im Sommer 2019 mit einem zwölf Arbeitsplätze umfassenden Pilotversuch unter dem Titel „Granitlab“ im Zentrum von St. Martin starten. „Auch ein weiteres, größeres Objekt ist bereits gefunden, direkt am Marktplatz in St. Martin, das ab dem Jahr 2022 verfügbar wäre“, informiert Höllinger. Dieses Gebäude würde Raum für insgesamt 25 Arbeitsplätze bieten. Die dort tätigen Personen würden sich nicht nur einen modern gestalteten Empfangsbereich mit Infoscreens teilen, sondern auch Aufenthaltsraum, Küche, Server oder Kopierer und Drucker. Ausgeklügelte App- und Software-Systeme gewährleisten den Zugang zum Gebäude und regeln auch die Reservierung und Nutzung des Besprechungsraumes. Eine Glasfaser-Internetverbindung ist vorhanden.

Für den Initiator zählen aber auch weitere Vorteile: So sei es einerseits möglich, nahe am Wohnort, aber dennoch ungestört vom privaten Alltag seinen Geschäften nachzugehen; andererseits kommt die soziale Komponente und vor allem das geschäftliche Netzwerken nicht zu kurz. “Ich bin fest überzeugt vom Erfolg dieses Konzepts und könnte mir vorstellen, dass es auch in der einen oder anderen Gemeinde im Bezirk Nachahmer finden könnte“, freut sich Höllinger auf die baldige Umsetzung des Pilotprojektes. 

Interessenten und potenzielle Unterstützer können sich unter info@projekt-unternehmen.at melden.


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