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ST. MARTIN. Aufklärungsarbeit in Sachen Atomkraft wollen die Grünen leisten und laden zum Vortrag mit Harald Steinbichl. Der St. Martiner hat sich in den Sperrzonen von Tschernobyl und Fukushima umgesehen.

Harald Steinbichl schildert seine Eindrücke aus Tschernobyl und Fukushima. Foto: privat
Harald Steinbichl schildert seine Eindrücke aus Tschernobyl und Fukushima. Foto: privat

Was bleibt nach dem Super-Gau? Diese Frage will Harald Steinbichl beantworten und gibt in seinem Vortrag am 18. Jänner mit Fotos und Erzählungen einen Einblick in das Leben in den Sperrzonen von Tschernobyl und Fukushima. Zwei Orte, die symbolisch für die Risiken der Atomkraft und die Folgen eines nuklearen Störfalls stehen.

Risiko an der Grenze

„Es ist wichtig, uns mit diesen Bildern die Gefahren der Atomkraft in Erinnerung zu rufen. An Oberösterreichs Grenzen steht mit dem AKW Temelin ein enormes Risiko für unser gesamtes Bundesland. Im Falle einer Katastrophe wie in Tschernobyl könnte die unbewohnbare Zone bis ins Salzkammergut reichen“, macht Michael Wöss von den Grünen St. Martin aufmerksam.

Atomkraft ist keine Alternative

Für die Grünen ist klar, dass der Ausbau von Atomstrom keine Alternative für Kohle-, Öl- oder Gaskraftwerke sein kann. Die Risiken seien zu groß. „Außerdem ist die Frage der Entsorgung des Atommülls nach wie vor ungelöst, massive Umwelt- und Gesundheitsschäden in der Zukunft sind nicht ausgeschlossen“, betont Bezirkssprecherin Ulrike Schwarz.

Samstag, 18. Jänner, 20 Uhr

Gemeindesaal St. Martin

Eintritt frei


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