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Oberlainsitz: B41 wird ausgebaut und neuer Radweg errichtet

Daniel Schmidt, 13.04.2018 16:02

ST. MARTIN. Im Maßnahmenpakt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der B 41 ist unter anderem auch die Verbreiterung im Bereich Oberlainsitz enthalten. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch ein Radweg mit Unterführung errichtet. Am Mittwoch, 11. April fiel der Startschuss für die umfangreichen Arbeiten.

Beim Startsschuss für den Ausbau (v.l.): Franz Schneider (Leiter-Stv. der Straßenmeisterei Weitra), Gerald Bogg (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Waidhofen/T.), Landtagsabgeordnete Margit Göll, Ronald Schneider (NÖ Straßenbauabteilung Waidhofen/T.) Bürgermeister Peter Höbarth (St. Martin), Bürgermeister Klaus Tannhäuser (Bad Großpertholz), Helmut Postl (NÖ Straßendienst - Leiter der Abt. Brückenbau) und Franz Kaufmann (Straßenmeisterei Weitra). Foto: NÖ Straßendienst

Auf Grund der altersbedingt aufgetretenen Fahrbahnschäden sowie der geringen Fahrbahnbreite von 6,5 Metern entspricht die Landesstraße B 41 im Bereich Oberlainsitz nicht mehr den heutigen modernen Ver-kehrserfordernissen. Weiters kommt es bei nasser Fahrbahn auf Grund von Spurrinnen immer wieder zu gefährli-chen Verkehrssituationen und Unfällen. Deshalb wurde eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h bei Regen und nasser Fahrbahn angeordnet. Außerdem steht den Radfahrern kein sicherer Radweg zur Verfügung. Die Landesstraße B 41 ist in diesem Bereich täglich mit rund 2.500 Fahrzeugen am Tag frequentiert.

Drei Häuser müssen weichen

Aus diesen Gründen haben das Land NÖ und die Gemeinde St. Martin zur Erhöhung der Verkehrssicherheit eine Sanierung der B 41 mit Verbreiterung im Bereich Oberlainsitz und die Errichtung eines Radweges mit Radweg-Unterführung beschlossen. Ein großer Dank ergeht an die Grundeigentümer, ohne die eine Umsetzung der notwendigen Verkehrssicherheitsmaßnahmen nicht möglich wäre. Der Abriss von drei Häusern ermöglicht zum einen eine optimale Linienführung der B 41 mit besserer Sichtweite und zum anderen die durchgehende Errichtung des Radweges.

Ausführung

Zwischen Steinbach und der Kreuzung B 41 / L 8294 wird die gesamte Straßenkonstruktion der Landesstraße B 41 erneuert. Die Fahrbahnbreite wird entsprechend dem heutigen Verkehrsstandard und örtlichen Verhältnissen von derzeit 6,5 m auf 7,5 m verbreitert.

Westlich der B 41 wird seitens der Gemeinde St. Martin ein Radweg errichtet. Für eine sichere Querung der B 41 wird im Bereich der Kreuzung B 41/L 8294 zusätzlich eine Radwegunterführung errichtet (die Fertigteile wurden von den Mitarbeitern der Brückenmeisterei Zwettl angefertigt).

Totalsperre notwendig

Es ist geplant, die Arbeiten am 2. Mai zu beginnen (zeitgleich mit der Sperre der B 41 auf Grund der Arbeiten an der Lainsitzbrücke in Schützenberg). Die Arbeiten werden größtenteils mit halbseitiger Sperre ausgeführt, kurzfristig wird eine Totalsperre eingerichtet werden (z.B. bei Asphaltierung).

Die Bauarbeiten werden von der Straßenmeisterei Weitra unter Beiziehung von Bau- und Lieferfirmen aus der Region ausgeführt. Die Gesamtkosten für den Straßenbau von rund 850.000 Euro werden zur Gänze vom Land NÖ getragen. Die Kosten für die Errichtung des Radweges mit Unterführung betragen rund 360.000 Euro, wovon rund 240.000 Euro vom Land NÖ und rund 120.000 Euro von der Gemeinde St. Martin getragen werden.


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