Mobiles Palliativteam unterstütztPatienten in ihrer letzten Lebensphase
BRAUNAU/ST.PETER. Das mobile Palliative Care Team betreut und begleitet Patienten in ihrer letzten Lebensphase. Auch Sigrid Giersch aus St. Peter hat sich dieser herausfordernden Aufgabe verschrieben.

Seit 2012 hat sich im Innviertel das mobile Palliative Care Team etabliert. Auch Sigrid Giersch aus St. Peter engagiert sich für die Betreuung von Patienten in ihrem letzten Lebensabschnitt und begleitet und berät die Angehörigen. „Ich wurde in der Gründungsphase des mobilen Palliativteams Innviertel gefragt, ob ich bereit wäre, mitzuarbeiten. Da mir die ganzheitliche Pflege im häuslichen Umfeld seit meiner Ausbildung immer sehr wichtig war, habe ich gerne zugesagt und herausgefunden, dass mir die Betreuung Schwerkranker am Herzen liegt“, erzählt Giersch.
Ausbildung für Palliativ-Team
Für diese Arbeit ist ein berufsbegleitender Basislehrgang für Pflegekräfte und Ärzte in Palliative Care notwendig. Diplomiert hat sie 1984 und sammelte seither in verschiedensten Einrichtungen und Sparten wertvolle Erfahrungen. Seit 2008 arbeitete sie bei den mobilen Diensten des Roten Kreuzes in der Hauskrankenpflege, ehe sie 2012 zum Palliativteam wechselte.
Beruf bringt Herausforderungen mit sich
Für diesen Beruf braucht es nicht nur ein hohes Maß an Empathie und Freude an der Arbeit, sondern auch zeitliche Flexibilität. „Unsere Arbeit richtet sich nach der Befindlichkeit der Patienten, das heißt, dass ich so lange bei einem Schwerkranken bleiben kann, wie es nötig ist. Da wir im ganzen Bezirk Braunau unterwegs sind, sind die weiten Anfahrtswege zu den Hausbesuchen auch eine zeitliche Herausforderung“, erzählt Giersch.
Kostenloses Angebot wird vermehrt in Anspruch genommen
Derzeit ist die 55-Jährige für das mobile Palliativteam insgesamt 30 Wochenstunden unterwegs. In den letzten Jahren war eine Steigerung um 24 Prozent bei den Hausbetreuungen zu verzeichnen. Auch im Bezirk Braunau wird das kostenlose Angebot vermehrt in Anspruch genommen, das aus Mitteln des Landes Oberösterreich finanziert wird.


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