Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ST. PETER. Kater Munki ist ein Held. Fünf Tage war er abgängig, ehe er verletzt nach Hause kam – mit einem 1,25 Kilo schweren Schlagfalle an der Vorderpfote. Nach dem illegalen Fallensteller wird gesucht.  

Zum Größenvergleich: Mit diesem Tellereisen hat sich Kater Munki nach Hause geschleppt (am Bild Tierarzt-Kater Gucki).

300 Euro Belohnung hat Landesjägermeister Sepp Brandmayr für die Auffindung des Übeltäters bereitgestellt. „Wir haben höchstes Interesse, diese Straftat aufzuklären, denn solche Tellereisen sind seit 50 Jahren verboten.“ Brandmayr glaubt nicht, dass der Gesuchte ein Jäger ist, auch wenn bei solchen Meldungen immer ein leiser Verdacht auf die Jägerschaft fällt.

Unbeschreibliche Willensstärke

Auch für den Neufeldner Tierarzt Andreas Jerzö, der Anzeige erstattet hat, greift eine Pauschal-Verurteilung der Jagd zu kurz. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein sachkundig ausgebildeter Jäger dazu fähig ist“, sagt er. Für ihn ist Munki ein Held: „Die Willensstärke eines Katers, dem das Tellereisen den Vorderfuß gebrochen hat und der trotzdem nach sechs Tagen zu seinen Besitzern heimkehrt, sucht seinesgleichen. Die Falle entsprach einem Viertel seines Körpergesichts“, zeigt der Tierarzt auf. Die Pfote war nicht mehr zu retten und musste amputiert werden, der Kater ist aber auf dem Weg der Besserung.

Der Vorfall ereignete sich Ende November in St. Peter. Hinweise nimmt der Polizeiposten Neufelden entgegen (Tel. 059/133 4256).


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden