Judo: Allerstorfer holte dritten Podestplatz
ST. PETER. Tashkent, die Hauptstadt von Usbekistan, ist ein guter Boden. Mit dem dritten Platz holte Allerstorfer auch die dritte Medaille bei der Worldtour.

Dabei war die Auslosung alles andere als leicht für Allerstorfer, der in der Klasse über 100 Kilo kämpft. Im ersten Kampf traf er auf Andrey Volkov (RUS), gegen den er heuer beim Grand Prix in Zagreb das Nachsehen hatte. Diesmal blieb Daniel erfolgreich. Im Viertelfinale schaltete er auch Maciej Sarnacki aus. Im Semifinale musste er sich aber Teemulen Battulga (Mongolei) geschlagen geben. Mit einem Sieg gegen Elyor Masharipov (Usbekistan) sicherte er sich die Bronzemedaille. Nicht ganz so optimal lief es für Christoph Kronberger (Klasse bis 100 Kilo). Er musste sich in der ersten Runde geschlagen geben.
UJZ: Sportler mit AnstandUm den bei einem Tauchunfall am Gardasee tödlich verunglückten UJZ-Legionär Alexander (24) die letzte Ehre zu erweisen, ließ das Team des UJZ Mühlviertel sozusagen die fünfte Runde der Judo-Bundesliga sausen. Der Grund: Das Begräbnis des Sportlers fand ausgerechnet am Freitag statt, dem Tag, an dem man gegen die Galaxy Tigers aus Wien auswärts antreten musste. Ein Verschieben des Termines war aber nicht möglich und eine Absage hätte eine Strafe von 2500 Euro zur Folge gehabt. Schließlich fand aber UJZ-Trainer Pepi Reiter ein Rumpfteam aus fünf Personen, die doch in Wien antraten. Erwartungsgemäß kassierte man gegen die starken Wiener eine 12:2-Niederlage. Trotzdem: Reiter hätte sich gewünscht, dass man das Aufeinandertreffen hätte verschieben können.








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