Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ST. PETER. Bevor Judoka Daniel Allerstorfer am Montag Richtung olympische Spiele in Rio abgehoben ist, posierte er mit Trainer Pepi Reiter und dessen Olympiamedaille von 1984. „So eine Scheibe will ich auch“, dachte er sich. Denn: Die Vorbereitungen auf Rio waren sehr anstrengend.

(c) Christian Fidler
  1 / 3   (c) Christian Fidler

„Ich möchte soweit wie möglich kommen. Ich werde um mein Leben kämpfen! Und wenn ich das schaffe, werde ich am Ende auch zufrieden mit meiner Leistung sein“, beschreibt Allerstorfer seine Zielsetzung auf ganz subjektive Art und Weise. Zumal ja viel von der Auslosung abhängen wird. Die Olympia-Vorbereitung beschreibt er als das Anstrengendste, was er bislang in seiner Karriere mitgemacht hat. „Auch weil es über mehrere Monate gegangen ist. Da war manchmal weniger der Körper als vielmehr der Kopf das Kriterium“, verrät er. Kurze Schwächephasen tauchten praktisch zwangsweise auf. „Aber die hast du schnell überwunden, weil dir bewusst ist, worum es letztlich geht.“

 Rocky Balboa lässt grüßen

Kräftemäßig hat Allerstorfer zuletzt noch ein bisschen was draufpacken können. Im Bankdrücken bringt er mittlerweile 170 Kilo zur Hochstrecke. Mitunter auch weil er ein neues Ritual hat. „In der Früh und am Abend esse ich immer zwei Spiegeleier“, verrät er grinsend. Wohlgemerkt: nicht roh! Auch wenn er „Rocky“ zwar verehrt, „aber nach dem Aufstehen ein paar rohe Eier zu essen, um dann den Pöstlingberg raufzulaufen, das ginge dann doch zuweit für mich“, lacht er.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden