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OBER-GRAFENDORF. Markus Hirtler wirft in seinem „Eigenverantwortungsgefühlförderungsprogramm“ einen augenzwinkernden Blick auf das nicht immer einfache Miteinander der Generationen.

Markus Hirtler als Ermi Oma Foto: Christopher Mavric
Markus Hirtler als Ermi Oma Foto: Christopher Mavric

Warum soll die Ermi-Oma eigentlich ins Altenheim? Die langsam beginnende Pflegebedürftigkeit hatder Familie doch ein ganz angenehmes Zusatzeinkommen beschert. Ermi-Oma kann ihren Strumpf nicht mehr selbst anziehen. Plötzlich soll für das Pflegegeld auch noch Pflege geleistet werden. Die Enkelkinder sehen eine Handykrise auf sich zukommen. Wenn Omas Pflegegeld nun in den Schoß der Hauskrankenpflege fällt, rückt das neue iPhone in weite Ferne. Alle helfen zusammen, bis sie das neue Telefon in der Hand halten, dann haben sie wieder alle Hände voll zu tun. Betreutes Wohnen oder mobile Pflege scheinen die Lösung zu sein. Ermi-Oma hat allerdings ihre eigene Logik, warum dies nicht in Frage kommt. Einige Therapien werden ausprobiert. Die Ermi-Oma soll wieder mobil werden und das Pflegegeld gefälligst im Haus bleiben.

„Es gibt für ois a Therapie“, heißt das neue Lied der Ermi-Oma. Es gibt aber auch eine Therapie gegen Missstände in der Pflege und Personalpolitik. Kurz vor der Kapitulation vor Therapien und Familienangelegenheiten beginnt Ermi-Omas Herz Feuer zu fangen.

Dienstag, 19. Jänner, 19.30 Uhr

Pielachtalhalle, Ober-Grafendorf

Infos: www.bestmanagement.at


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