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HERZOGENBURG. Zun dritten Wirtschaftsempfang der Stadtgemeinde Herzogenburg lud jüngst Bürgermeister Franz Zwicker (SP) alle in der Stadt ansässigen Wirtschaftstreibende. Zahlreiche Unternehmensvertreter fanden sich in den altehrwürdigen Räumlichkeiten des Reither Hauses ein.

Eine illustre Gästeschar aus Wirtschaft und Politik folgte am 12. November der Einladung von Herzogenburgs Stadtchef Franz Zwicker um sich über Daten und Fakten zu informieren und zu netzwerken. Foto: Privat

Dabei gab es interessante Fachvorträge von Steuerberater Karl Bruckner über die neue Registrierkassenpflicht und Karl Lanzenbacher (Leiter Betriebsservice, AMS St.Pölten) über die Serviceleistungen des AMS für Betrieb. Natürlich wurden die neuen Betriebe der Stadt vorgestellt Stadtchef Zwicker berichtete über die wirtschaftlichen Highlights und geplanten Vorhaben der Kommune. Der Abend klang bei Speis und Trank unter musikalischer Umrahmung aus. Die Unternehmer nutzten die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und vertiefende Gespräche mit Vertretern der Stadt und den Vortragenden zu führen.

Gute Eckdaten

Wirtschaftlich stehe die Stadt Herzogenburg gut da, wie Zwicker mit Zahlen unterstrich: so gebe es 450 Betriebsstandorte die für ein Kommunalsteueraufkommen von etwa 3,2 Mio Euro sorgten und über 3.500 Arbeitsplätze böten. Für eine Stadt mit 7.700 Einwohner ein guter Wert.

Highlights

Im letzten Jahr war die Verkehrsfreigabe des Schnellstraßenanschlusses Herzogenburg Stadt mit einer Kostenbeteiligung der Stadt mit knapp 1 Mio Euro ein wichtiges Unterfangen. Zuden werdeb im Laufe des Jahres 2015 an die 1,5 Mio Euro in Infrastrukturmaßnahmen investiert. Die Wirtschaftsservicestelle bearbeitete über 40 Projekte im Unternehmensbereich, begleitete acht Neuansiedelungen und Standortverlegungen und  betreut eine Vielzahl weiterer Projekte.

Außerdem konnte die Begleitung der Standorterweiterung Firma CSA Herzogenburg GmbH und Abwicklung der Grundstücksab-, und umtausche vermeldet werden, was eine Absicherung von zirka 200 Arbeitsplätzen bedeutet. Weiters ist erwähnenswert, dass das Geriatriezentrum in Sankt Andrä an der Traisen von der Stadt Wien angekauft wurde und eine Folgenutzung durch privaten Betreiber verhandelt wird. Dies bedeute eine Schaffung gesicherter Arbeitsplätze und Erhalt der Immobilie, wie der Bürgermeister ausführte.

Nach längeren Diskussionen wurde im Zentrum die Ansiedlung der Firma Lidl (Grundstück verkauft, Errichtung folgt) organisiert, womit man einen Nahversorger in Zentrumsnähe geschaffen hat.  

Zentrumsentwicklung

Ein Hauptaugenmerk der Stadt Herzogenburg liegt in der Innenstadtentwicklung und Innenstadtbelebung. Durch Kooperation mit der IW Herzogenburg, Eigenveranstaltungen und Zusammenarbeit mit Dritten werden insgesamt rd. € 80.000,- jährlich ausgegeben und über 4.200 Stunden durch gemeindeeigene Mitarbeiter geleistet. Umsetzungsmaßnahmen sind sehr viele erkennbar – lange Einkaufsnächte, verschiedene Themenmärkte, Weihnachtsshopping, Stadtfest, Sommerkino, Höfefest, Kart-Rennen oder Bauernmarkt sind nur ein Auszug der vielfältigen Maßnahmen.

Ausblick

Aber auch zukünftig hat Herzogenburg einiges vor. So wurde seit heuer die Planungsphase des neuen Rathauses inklusive Ärztezentrum am Rathausplatz in Angriff genommen, die Stadt startete einen Stadterneuerungsprozess unter Bürgerbeteiligung und es wird großer Wert auf Energiesparmaßnahmen gelegt (u.a. Ausbau Fernwärmenetz, thermische Sanierung der gemeindeeigenen Immobilien). Für die Herzogenburger Wohnbevölkerung mit Schwerpunkt Jugend sei auch gesorgt. So werden im Jahr 2016 Startwohnungen für Personen unter 35 Jahren mit direktem Zugang zum Rathausplatz errichtet und 2017 fertig gestellt.

Das Motto des heurigen Wirtschaftsempfangs lautete: „ Vieles ist schon geschehen…. und wir haben noch viel für die Stadt Herzogenburg vor!“


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