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Buch über den Bewerbungsprozess St. Pöltens für die Kulturhauptstadt 2024

Thomas Lettner, 18.10.2017 12:00

ST. PÖLTEN. Nach dem Schulterschluss der Stadt St. Pölten und dem Land Niederösterreich für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2024 erscheint nun ein Buch, das den bisherigen Bewerbungsprozess abbildet.

(v.r.) Susanne Wolfram, Chefredakteurin der Publikation über den bisherigen Bewerbungsprozess St. Pöltens zur Kulturhauptstadt 2024, und Mitautorin Lena Weiderbauer. Foto: Thomas Lettner

Susanne Wolfram koordiniert die Publikation, die voraussichtlich Ende Oktober in Druck geht und im November beim Jour Fixe der Plattform „Kulturhauptstart St. Pölten„ vorgestellt wird. Wolfram berät Kultureinrichtungen und Künstler bei partizpativen Projekten in neuen und etablierten sozialen Kontexten sowie in Fragen des Audience Development und forscht zu Themen der kulturellen Teilhabe und Stadt(teil)entwicklung. „Wenn man bedenkt, wie groß die Hürde ist, sich schriftlich mit seinen Ideen, Anliegen, Bedenken und seiner Einschätzung zu äußern, ist es für mich als Chefredakteurin ein großer Erfolg, dass bisher über 50 Menschen im Alter von 16 bis 84 Jahren eine Erklärung abgegeben haben, warum ihnen die Bewerbung zur Kulturhauptstadt wichtig ist“, sagt Wolfram.

Buch wird kostenlos verteilt

Das Buch soll ein breites Zielpublikum und verschiedene soziale Milieus vom Arbeiter bis zum Pensionisten, vom Akademiker bis zum Migranten ansprechen und zur Mitgestaltung einladen. Es gehe darum, auch Menschen sichtbar zu machen, die bisher wenig am öffentlichen Leben teilgenommen haben. Neben Fachartikeln zum Thema europäische Dimension enthält das Buch Artikel von Experten für Kunst, Kulturpolitik, Städteplanung und Architektur sowie Interviews und visuelle Beiträge von Kunstschaffenden. Die Publikation wird über Distributionskanäle der niederösterreichischen Kulturbetriebe, soziale Einrichtungen, der Stadt St. Pölten sowie über die Plattform Kulturhauptstart St. Pölten kostenlos verteilt. Christian Herzog von der New Design University arbeitet an Ideen für kreative Buchständer, die in der Landeshauptstadt und in der umliegenden Region aufgestellt werden sollen.


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