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Leserartikel Werner Pelz, 25.11.2015 18:42

ST. PÖLTEN/OBERWÖLBLING. Der bekannte Atomphysiker und 'Science-Buster' Heinz Oberhummer verstarb 74-jährig in Wien. Er erlag den Folgen einer Lungenentzündung.

  1 / 2   Oberhummer nach einem seiner Auftritte beim Signieren seines Buches 'Kann das alles Zufall sein?' Foto: Pelz

Gerne hielt er sich jahrelang an seinem Zweitwohnsitz in Wetzlarn (Gemeinde Wölbling) im Bezirk St. Pölten auf, wo er mit seiner Partnerin den ALPAKAHOF WETZLARN betrieb.

„Heinz Oberhummer war Naturwissenschaftler mit Leib und Seele, erst auf der Technischen Universität Wien, dann bei den von ihm gegründeten Science Busters“, heißt es seitens der Science Busters.  

In seinem Buch „Kann das alles Zufall sein?“ geht er vielen Fragen über das Universum nach. In einem der Interviews mit dem Autor dieser Zeilen bekannte Oberhummer, nicht 'an einen Gott zu glauben, wie ihn die Kirchen und Religionen uns Menschen anbieten'. Der Glaube würde einfach versuchen, den Menschen verständlich zu machen, was er nie gänzlich verstehen werde. Ein Bild eines Schöpfers würde die Vorstellungskraft der Menschen sprengen.

Es war stets hoch interessant und faszinierend was der Astrophysiker in Interviews oder seinen zahlreichen Vorträgen von sich gab. Er brannte innerlich für die Forschung am Universum. An dessen Unendlichkeit und der gleichzeitigen unglaublichen Feinabstimmung der Elemente, die unfassbare Gegebenheiten im All und perfekte Lebensumstände auf der Erde schufen. Oberhummers Anliegen war es, Menschen die Wissenschaft verständlich zu machen und sie für Forschungserkenntnisse zu begeistern. In den vergangenen Jahren trat Oberhummer mit Werner Gruber und Martin Puntigam bei Veranstaltungen und im ORF als „Science Busters“ auf und brachte einer breiteren Masse auf humoristische Weise Wissenschaft näher.

Heinz Oberhummer wurde 1941 im salzburgischen Bischofshofen geboren, besuchte die Hauptschule. Danach folgte ein USA-Aufenthalt, dem nach der Rückkehr in Österreich die Matura folgte, sowie ein der Studium der Physik und Mathematik. 1970 promovierte der Forscher in Graz. Er begegnete auch mehrfach dem weltbekannten Physiker Stephan Hawkings und kommunzierte mit ihm.

 Da Oberhummer seinen Körper der Wissenschaft zur Verfügung stellt, wird es keinen offiziellen Begräbnistermin für den Verstorbenen geben.

Artikel wird ergänzt


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