Wiener räumte groß ab beim Saisonfinale der offenen Lesebühne „Lesestoff & Schnaps“
ST. PÖLTEN. Im Musikcafe Egon fand vergangene Woche das große Saisonfinale der offenen Lesebühne „Lesestoff & Schnaps“ statt. Dabei wurden der „Ingeborg Flachmann-Preis“ - der niedrigstdotierte Literaturpreis Österreichs - und als Publikumspreis der „Sargnagel“ verliehen.

Der Ingeborg Flachmann-Preis - ein Birnenbrand - wurde von der Familie Kickinger aus Stössing gesponsert, der Sargnagel vom Bestattungsdienst Herbert Glück aus Traisen. „Ich wollte ein Statement zum Ingeborg Bachmann-Preis abgeben, aber eine Bühne machen, die offen ist für alle“, sagte Veranstalterin Marlies Eder. Haushoher Sieger des Abends mit insgesamt zwanzig Punkten und neun Punkten Vorsprung war der Wiener Andi Pianka, der die Jury- als auch die Publikumswertung für sich entschied. Zweite wurde Ingrid Svoboda vor Michaela Lipp. Ab September wird es wieder offene Lesebühnen geben. Nächstes Jahr kommt es zu einer Neuauflage des Ingeborg Flachmann-Preises.


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