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NÖ. Die Unfallstatistik belegt, dass mit der dunklen Jahreszeit die gefährlichsten Monate für Verkehrsteilnehmer begonnen haben. In den Monaten September bis November 2016 ereigneten sich laut Statistik Austria in Österreich 9836 Verkehrsunfälle. Trauriger Spitzenreiter der Bilanz ist Niederösterreich mit 1829 Unfällen, bei denen 2343 Menschen verletzt und 33 Menschen getötet wurden. 

  1 / 2   (v.l.) ÖAMTC-Regionalleiter Franz Pfeiffer und Brigadier Ferdinand Zuser, Leiter der Landesverkehrsabteilung NÖ Fotos: Christian Mikes

„Niederschläge, erster Frost, Nebelbildung und schlechte Sicht fordern von den Autofahrern erhöhte Aufmerksamkeit“, erklärt Franz Pfeiffer, ÖAMTC-Regionalleiter der niederösterreichischen Stützpunkte. Ein immens wichtiges Thema in der dunklen Jahreszeit ist daher eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Um das Bewusstsein der Fahrzeuglenker zu schärfen, setzt der ÖAMTC daher zum wiederholten Male gemeinsam mit der Polizei an acht ausgewählten Standorten in Niederösterreich die Licht-Aktion „Flugzettel statt Strafzettel“ um. Auftakt war gestern in St. Pölten.

Bewusstseinsbildung statt Bestrafung

Kfz-Lenker, die mit einer mangelhaften Licht-Anlage unterwegs waren, wurden von der Polizei angehalten. Da die Bewusstseinsbildung für Sichtbarkeit im Straßenverkehr im Vordergrund steht, wurde von Bestrafungen Abstand genommen und die Lenker erhielten einen Flugzettel mit Sicherheitshinweisen. „Wir wollen die Verkehrsteilnehmer bei der Bewusstseinsbildung unterstützen und versuchen bei dieser Aktion mit Aufklärung zur Sicherheit im Straßenverkehr beizutragen“, so Brigadier Ferdinand Zuser, Leiter der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich.

Defekte Lichter sofort ausgetauscht

Um für eine sichtbar sichere Weiterfahrt zu sorgen, behoben Clubtechniker den Mangel kostenlos. Im zweistündigen Aktionszeitraum wurden in St. Pölten bei 24 Fahrzeugen, die aufgrund eines Licht-Mangels angehalten wurden, insgesamt 32 Lampen getauscht. „Meist wurden die Lenker aufgrund eines defekten Abblendlichtes angehalten. Im Rahmen des Licht-Checks stellte sich dann aber heraus, dass in etlichen Fällen auch weitere Lampen defekt waren – wie beispielsweise ein Bremslicht“, berichtet ÖAMTC-Regionalleiter Franz Pfeiffer.

Möglichkeit zur kostenlosen Überprüfung

Eine intakte Beleuchtungsanlage kann im Straßenverkehr gerade in den Herbst- und Wintermonaten lebenswichtig sein. „Jeder Autofahrer sollte regelmäßig selbst überprüfen, ob alle Lichter intakt sind“, rät Franz Pfeiffer. An allen Stützpunkten besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Überprüfung. Dort werden die Scheinwerfer auch optimal eingestellt und bei Bedarf defekte Lämpchen gewechselt.


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