St. Pöltnerin zeichnet Sammelbilder für das Schweizer tschutti heftli

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Thomas Lettner Thomas Lettner, Tips Redaktion, 12.06.2018 12:00 Uhr

ST. PÖLTEN. Die ÖFB-Elf hat sich leider nicht für die Mitte Juni beginnende Fußball-WM in Russland qualifiziert. Für einen zumindest kleinen österreichischen Beitrag sorgt dafür die St. Pöltnerin Katharina Kainz, die bildlis für das tschutti heftli zeichnet.

Das aus Luzern (Schweiz) stammende tschutti heftli erschien erstmals 2008 zur Fußball-EM in der Schweiz und Österreich. Die darin enthaltenen Sammelbilder von Spielern und Mannschaften werden von verschiedenen Künstlern gestaltet, weshalb sich die Macher des tschutti heftli es als künstlerisches Gegenstück zu Foto-Sammelalben wie Panini sehen.

Bild von Diego Maradona

Auf die Idee, für das tschutti heftli zu zeichnen, kam Katharina Kainz durch ihren Ehemann Thomas, der ein passionierter Sammler von Panini-Alben ist. „Mein Mann hat mir zur EM 2016 ein tschutti heftli gekauft. Darauf hat mich das Sammelfieber gepackt, und ich habe über das Internet recht schnell Tauschpartner gefunden“, so Kainz. Als sie voriges Jahr auf der Facebook-Seite des tschutti heftli von der Ausschreibung für die WM 2018 erfuhr, entschloss sie sich prompt mitzumachen. Ihr Bild von Diego Maradona wurde als eines unter 523 Einreichungen aus insgesamt 60 Ländern von der Jury ausgewählt.

Jobs für Benachteiligte

Bevor es ans Zeichnen ging, durften die ausgewählten Künstler Wünsche zu ihren Lieblingsnationen äußern. Kainz wurde das Team Dänemarks zugeteilt, das zu ihren Favoriten zählte. Von November bis Ende Jänner blieb ihr Zeit, um das dänische Team um Torhüter Kasper Schmeichel und Stürmer Nicklas Bendtner zu zeichnen. Die tschutti heftli, die 84 Seiten und 522 Sticker umfassen, sind aber nicht nur für Sammler wertvoll. Die gesamten Einnahmen aus dem Verkauf der tschutti bildli in St. Pölten gehen nämlich direkt an den offiziellen Partner „Job-TransFair“, der gemeinsam mit dem BFI Wien am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen dabei unterstützt, einen Job zu finden.

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