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Theaterstück „Alles, was Flügel hat“ stärkt Kinder für ein suchtfreies Leben

Thomas Lettner, 24.02.2017 11:40

ST. PÖLTEN. Vergangene Woche fand in der Mary Ward-Volksschule die Uraufführung des pädagogischen Mitspieltheaters „Alles, was Flügel hat“ statt. Das von der Fachstelle NÖ in Kooperation mit dem Team Sieberer entwickelte Stück fördert den suchtfreien Lebensweg von Volksschulkindern.

(v.l.) „Dani“, Paul Sieberer, Markus Weissensteiner von der Fachstelle NÖ, Direktorin Sabine Triml, Landesrat Karl Wilfing, Landesschulinspektorin Ingrid Heihs und „Alex“ 1. Reihe: Schüler der privaten Volksschule Mary Ward St. Pölten. Foto: Helga Danzinger-Charwat, Fachstelle NÖ

„Alles, was Flügel hat“ ist ein pädagogisches Mitspieltheater zur Förderung von Lebenskompetenzen (beispielsweise mit Konflikten umgehen, Entscheidungen treffen oder Freundschaften aufbauen zu können). Es wurde speziell für Volksschulkinder (1. – 4. Schulstufe) entwickelt. Es werden, wie auch in den Vorgängerprojekten „Treffpunkt ICH“ oder „Herr Anders“, altersadäquate Problem- und Konfliktsituationen dargestellt und gemeinsam mit den Kindern Lösungsvorschläge für diese Situationen erarbeitet. Ziel ist es, die Lebenskompetenzen der Kinder zu stärken, um sie damit auf dem Weg in eine suchtfreie Zukunft zu begleiten.

Die Handlung

In die Handlung des Theaterstückes sind Antworten auf die Fragen zur Individualität, zum Selbstwert und zur Selbstwahrnehmung eingewoben. Die Kinder erfahren den richtigen Umgang mit Neuem, Strategien zur Bewältigung von Ängsten und wie wichtig ein soziales und stärkendes Miteinander ist. „Kinder erleben Streit, unangenehme Gefühle, Angst vor Neuem und so weiter. Gemeinsam mit den Kindern suchen wir nach Lösungen wie sie mit solchen Anforderungen gut umgehen können. Wer diese Herausforderungen gut meistert wird später eher suchtfrei bleiben, sagte Markus Weißensteiner, Leiter der Abteilung Suchtvorbeugung der Fachstelle NÖ, über die Kernaussage des Theaterstücks. „Beim Mitspieltheater „Alles, was Flügel hat“ haben die Kinder gezeigt, wie mutig sie mit Konflikten und Ängsten umgehen. Besonders beeindruckend war jedoch die Einsicht der Kinder, dass Vorurteile oftmals unbegründet sind und nur gegenseitiges Kennenlernen zu einem gegenseitigen Verstehen führen kann“, so Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) bei der Premiere.

Einbindung der Eltern

Um nachhaltig suchtpräventiv zu wirken und Kinder in diesem Alter best­möglich unterstützen zu können ist es wichtig, die gesamte Schulgemeinschaft miteinzubinden. Deswegen wird neben dem Theaterstück auch ein Elternabend durchgeführt, der in der Regel ein bis zwei Wochen vor der Auf­führung stattfindet. Zusätzlich kann die Durchführung einer pädagogischen Konferenz den Lehrern das Thema Suchtprävention näher bringen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie die Inhalte des Theaterstücks in den Schulalltag integriert werden können.

Nähere Infos erhält man hier.


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