„Wer sich nicht zu benehmen weiß und Passanten bedroht, wer gewalttätig ist und keinen Respekt vor fremden Eigentum oder gar dem Leben anderer hat muss wissen, dass es dafür keine Toleranz gibt und er mit harten Konsequenzen rechnen muss“, meint Vizebürgermeister Matthias Adl (VP). Die Schutzzone an Bahnhof sei dafür eine gute Grundlage, mehr Polizeipräsenz dort sei aber wichtig. „Um den Bahnhof besser zu überwachen, fordern wir eine verstärkte Zusammenarbeit der Polizeidienststellen in der Stadt. Es sollen nicht nur die Beamten der Polizeiinspektion Linzerstraße, sondern auch jene der PI Landhaus und der PI Traisenpark für die Überwachung des Bahnhofes zuständig sein. Mehr Personal vor Ort ist ein Gebot der Stunde“, so der Stadtpolitiker. Um die Sicherheit rund um den Bahnhof weiter zu erhöhen und gegen Gewalttäter und Unruhestifter besser vorgehen zu können, schlägt Adl auch die Ausweitung der Videoüberwachung auf die Bereiche außerhalb des Bahnhofsgebäudes vor. Ins gleiche Horn stößt auch FP-Mandatar Erich Königsberger aus Ober-Grafendorf. Man habe seitens der FP bereits seit Jahren eine Polizeiinspektion am Bahnhof gefordert. Die vielen Zwischenfälle der letzten Zeit zeigen leider, dass eine Schutzzone absolut nicht ausreicht, um der Bevölkerung die Sicherheitzu bieten, die sie sich verdient“, so der blaue Sicherheitssprecher Erich Königsberger. Bis zur Umsetzung der freiheitlichen Forderung müsse eine ständige Polizeipräsenz – analog zum Wiener Praterstern oder Karlsplatz – für Sicherheit sorgen, so der Mandatar aus Ober-Grafendorf.
SP: „Falschaussage von FP-Königsberger“ „Entweder sagt Herr Königsberger bewusst die Unwahrheit, oder er weiß es nicht besser“, so kommentiert SP-Vizebürgermeister Franz Gunacker die jüngsten Aussagen von LA Erich Königsberger zum Wachzimmer am Bahnhof. „Als gelernter Polizist sollte er wissen, dass die Entscheidung, wo ein Wachzimmer errichtet wird, im Innenministerium und nicht in St. Pölten getroffen wird. Als Stadt sind wir unseren Aufgaben mit den – übrigens auch von der FPÖ mitbeschlossenen – Resolutionen der vergangenen Jahre nachgekommen und haben immer wieder auf die Notwendigkeit dieser Forderung hingewiesen.“, so Gunacker. Weitere Artikel:
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