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ST. PÖLTEN. Die Notfallversorgung in Niederösterreich beschreitet derzeit ein organisatorisches Tal, darin sind sich Experten aus der Branche einig. Seitens der Politik wurde bereits vor einiger Zeit die Ausbildung zum „Paramedic“ vorgeschlagen um unerwünschten Entwicklungen im Notfallwesen entgegenzuwirken. Durchgesetzt hat sich dieses System noch nicht, da dafür erst gesetzliche Änderungen schlagend werden müssten.

Waldhäusl will wieder die (Fachhoch-)Schulbank drücken und sich zum Notfallexperten ausbilden lassen. Foto: Archiv

Nun setzt der blaue Landtagsabgeordnete Gottfried Waldhäusl ein Zeichen und lässt sich an der FAchhochschule St.Pölten zu einem Notfallsanitäter bzw. einem Paramedics (ein nicht arztgestützter, aber hauptamtlicher Rettungsdienst) ausbilden. (Thema Paramedic, Meinungen von Verantwortungsträgern und Ministerin Oberhauser >> hier lesen)

Überall in Niederösterreich kommt es aufgrund einer ausreichend vorhandenen Zahl von Notärzten temporär zu Engpässen im Notfallsystem. Der blaue Klubchef ortet dies derzeit vermehrt im Waldviertel und im Raum Scheibbs.

„Ich bin beruflich sehr viel im Land unterwegs, warum sollte man das daher nicht damit verbinden, Menschen in Notsituationen zu helfen“, so Waldhäusl.  Angemeldet zur Ausbildung sei er schon.


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