JVP hätte sich von Bildungsreform mehr erwartet
ST. PÖLTEN/NÖ/WIEN. „Die Reform packt zwar die Verwaltung an und räumt Pädagogen mehr Freiheiten ein, gleichzeitig bleiben aber vollkommen überladene Lehrpläne zurück, die den theoretischen Spielraum der Lehrer wieder zunichtemachen“, bringt JVP-Landesobmann seinen Ärger über die gestern von der Bundesregierung präsentierte „Bildungsreform“ auf den Punkt.

Man begrüße zwar Teile der Reform etwa bei der Schulautonomie, wo „langjährige Forderungen der JVP umgesetzt wurden“, so der schwarze Nachwuchs-Politiker, bei der Entrümpelung der Lehrpläne hätte man sich mehr erwartet, etwa eine Anpassung desselben an die Gegebenheiten der heutigen Zeit: „Wir wünschen uns eine Schule, die die Jugend auf das Leben vorbereitet. Wirtschaftliches und politisches Wissen, das im 21.Jahrhundert unerlässlich ist, muss endlich auch in unseren Schulen Einzug erhalten.“


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