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ST. PÖLTEN. Das St. Pöltner Spital wird von der städtischen Wasserversorgungsanlage mit jährlich rund 180.000 Kubikmeter Trinkwasser versorgt. Das Wasser wird zum Trinken, für die Körperpflege oder z.B. auch in der Klinikumsküche verwendet. Aber auch für medizinische Zwecke, wie etwa für die Dialysestation, wird Wasser benötigt, und zwar in Reinstform. Dafür sorgen im Klinikum 15 Wasseraufbereitungsanlagen und rund 65 Tonnen Regeneriersalz pro Jahr. In der ersten Stufe erfolgt immer die Enthärtung des Wassers mittels Ionentauscherverfahren. Salz wird dabei zum Regenerieren des Ionentauschers benötigt.

  1 / 2   Installateur Thomas Knoll - Mitarbeiter der Technischen Abteilung des Klinikums - beim Nachfüllen des Solebehälters in der Wasseraufbereitungsanlage des Logistikzentrums

Diese gesetzlich geregelte Wasserqualität wird mit Hilfe einer Osmoseanlage erreicht. Dabei wird das Wasser mit hohem Druck durch Membranmodule gepresst. Das Ergebnis ist Reinstwasser, wie es in dieser Form bei der Dialyse, im Klinischen Institut für Labormedizin oder in produzierenden Bereichen, wie in der Klinikumsapotheke oder der Blutbank benötigt wird. „Unser Wasser für dialysepflichtige Patienten entspricht den höchsten Anforderungen. Dieses bereits hergestellte Reinstwasser muss noch den Weg durch spezielle Filtersysteme durchlaufen und 24 Stunden am Tag verfügbar sein“, erklärt Christian Müllner, Leiter der Abteilung Technik am Universitätsklinikum St. Pölten.

Zirkulation

Das Wasser im Rohrleitungssystem soll möglichst geringe Stillstandszeiten vorweisen, sich also in ständiger Zirkulation befinden. Die Installateure der Abteilung Technik sind für den störungsfreien Betrieb der Wasserversorgung im Klinikum zuständig. Sollte es zu einer minimalen Abweichung der Wasserqualität kommen, werden in Abstimmung mit dem Klinischen Institut für Hygiene und Mikrobiologie umgehend entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Stets bereit

Die Mitarbeiter der Abteilung Technik kontrollieren zudem alle Betriebszustände und halten diese rund um die Uhr, auch am Wochenende, betriebsbereit. Ebenso ist das Tauschen von Wasserfiltern und die laufende Dokumentation der Anlagenzustände ein fixer Bestandteil ihres Aufgabengebietes.

Regelmäßige Prüfung

Das Klinische Institut für Hygiene und Mikrobiologie nimmt in periodisch festgelegten Zeitabständen Wasserproben. Die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) prüft die Dokumentation der Wasserqualität der Dialysestation sowie der produzierenden Bereiche.

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Kontakt Redaktion Tips St. Pölten: Werner Pelz, Mobil: 0676 700 11 75 // Mail: w.pelz@tips.at oder we_pe@gmx.at // Post: W. Pelz, Postfach 39, 3101 St. Pölten


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