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ST. PÖLTEN. Durch eine Fotoaktion sandten die Jungen Grünen gestern anlässlich des Weltflüchtlingstags eine Botschaft an die Regierung. Österreich gebe immer noch sehr wenig Geld für die Flüchtlingshilfe in den Nachbarländern der Kriegsgebiete aus. Kritisiert wurde auch die Abschottung Europas, anstatt den Betroffenen zu helfen.

“Wenn wir jetzt nichts tun, werden die Schlagzeilen der nächsten Monate weiterhin mit tausenden Toten im Mittelmeer gefüllt werden,” sagte Fiona Karl, Sprecherin der Jungen Grünen St.Pölten. Foto: Junge Grüne

„Während sogar kleine, arme Länder wie der Libanon über eine Million Schutzsuchende aufgenommen haben, versucht Österreich sich mit allen Mitteln abzuschotten“, sagte Fiona Karl, Sprecherin der Jungen Grünen St.Pölten. „Österreich und Europa könnten weitaus mehr Menschen helfen, als sie es bisher tun.“ Die Jungen Grünen fordern, Geld für die Rettung von Menschen zu verwenden, anstatt Milliarden für Banken und den Kauf von Kriegsgeräten zu verschwenden. Außerdem setzen sie sich für ein Ende der ihrer Meinung nach menschenverachtenden Kooperation mit der Türkei ein. „Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt. Wir müssen jetzt unsere Solidarität mit Menschen auf der Flucht zeigen. Wir sagen: Menschen retten!“, sagte Karl.


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