Neuer Jugendgemeinderat setzt auf Dialog mit jungen St. Pöltnern
ST. PÖLTEN. In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde Thomas Kainz zum Jugendgemeinderat bestellt. Vernetzung, Partizipation und Zusammenkommen sollen die Hauptthemen seiner Arbeit in den nächsten Jahren sein.

Gemäß dem Motto „Beim Reden kumman d´Leit zaum“ will der neue Jugendgemeinderat vor allem den Dialog zu der jungen Bevölkerung suchen. „In regelmäßigen Sprechstunden möchte ich ab sofort von den jungen St. PöltnerInnen wissen, wo der Schuh drückt und was ihre Anforderungen oder Erwartungen an unsere Stadt sind“, sagte Kainz, der sich vor allem als Sprachrohr und Schnittstelle zur Stadtverwaltung sieht. Alle Infos zu Kontakten und Sprechstunden gibt es hier.
Projekt PARTYcipation
Da auch beim Feiern die Menschen zusammenkommen, will der neue Jugendgemeinderat eine wiederkehrende Festveranstaltung in Kooperation mit der St. Pöltner Jugend umsetzen. „Ich habe mir einen Überblick darüber verschafft, welche Initiativen und Projekt in St. Pölten in der Vergangenheit gut beziehungsweise weniger gut gelaufen sind. Auf dieser Basis und nach einem Blick über den Tellerrand der Landeshauptstadt in andere Gemeinden habe ich ein Rahmenkonzept für die nächsten Jahre erstellt. Auch einige Experten und Fachleute konnte ich dazu bereits gewinnen“, sagte Kainz. Der genaue Fahrplan soll in den nächsten Monaten gemeinsam ausgearbeitet werden.
Neben einer Neuauflage des etablierten Jugend-Sozialratgebers und gezielter Vernetzung aller interessierten Jugendorganisationen über eine Jugendplattform, sollen im Rahmen einer großen Veranstaltung die jugendrelevanten Einrichtungen und Angebote präsentiert werden, um dabei in Dialog mit den jungen St. Pöltnern zu treten. „Dabei soll natürlich auch das Feiern nicht zu kurz kommen“, verriet Kainz. Startschuss für dieses Projekt mit dem Arbeitstitel „PARTYcipation“ soll bereits im nächsten Jahr sein.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden