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So fesch ist Niederösterreichs Forschung

Leserartikel Philipp Hebenstreit, 21.11.2016 14:31

ST. PÖLTEN. Am Freitag gab es in der Landeshauptstadt eine Europa-Premiere. Der erste JungforscherInnen-Kalender wurde präsentiert.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki (v. l.), Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Cátia Pacífico und Michael Liebert. Foto: Erich Marschik

„Forschung an den Technopolen ist dynamisch, spannend und eine Sache für schlaue Köpfe. Dass sie auch attraktiv ist, führt der erste JungforscherInnen-Kalender eindrucksvoll vor Augen“, betonen VP-Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Kalender-Präsentation.

Europaweit einzigartiges Kunstprojekt

In einem Casting wurden zwölf Nachwuchs-Wissenschaftler ausgewählt, die an den vier Technopolstandorten – Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg – in der Forschung tätig sind. Der im Mostviertel lebende renommierte Fotograf Michael Liebert hat die Forscher an ihren Arbeitsstätten fotografiert und so ein europaweit einzigartiges Kunstprojekt geschaffen, das in einer besonderen Art Kunst und Wissenschaft vereint. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav verdeutlicht die Zielsetzung hinter diesem Projekt: „Es muss es uns gelingen, weiterhin zahlreiche junge Menschen für Berufe in Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Denn der blau-gelbe Forschungsstandort braucht auch in Zukunft die schlauesten Köpfe. Vorbilder wie die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im JungforscherInnen-Kalender 2017. Mit ihren beeindruckenden Forschungsthemen sind sie perfekte Aushängeschilder für den niederösterreichischen Forschungsstandort.“ Der JungforscherInnen-Kalender zeigt zwölf junge Forscher in ihrem Arbeitsumfeld: Dort, wo mikroskopiert, analysiert und pipettiert wird und Hightech-Geräte bedient werden, wurden sie fotografiert. An den Technopolstandorten haben wir die Forscherinnen und Forscher in ihrem modernen, bestens ausgestatteten Arbeitsumfeld festgehalten“, unterstreicht ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ist seit dem Beginn des Technopolprogramms im Jahr 2004 mit der Umsetzung dieser Maßnahme zur Stärkung von Technologieregionen betraut.

Kunst und Wissenschaft vereint

Fotograf Michael Liebert erklärt seine Motivation an diesem Projekt: „Mir war es wichtig, die Persönlichkeiten dieser jungen Menschen ins Bild zu rücken. Denn nur so kann es gelingen, dass sich die Betrachter mit ihnen identifizieren. Mir macht die Portraitfotografie auch so viel Spaß und Freude, weil sie immer wieder aufs Neue meine Neugier weckt; mit jeder neuen Bekanntschaft wird mein geistiger und künstlerischer Horizont erweitert. Die Neugierde und Kreativität vereint die Kunst und die Wissenschaft, auch wenn die Herangehensweise an das Resultat eine andere ist.“

Doktorandin am Kalender-Cover

Am Kalender-Cover ist Cátia Pacífico abgebildet, sie ist Doktorandin am Institut für Fleischhygiene, Fleischtechnologie und Lebensmittelwissenschaften der Veterinärmedizinischen Universität. Sie stammt aus Portugal und arbeitet in einem internationalen Kooperationsprojekt mit der Karl Landsteiner Universität Krems. Derzeit untersucht sie wie auf Bakterien spezialisierte Viren Gene übertragen können, die mit Antibiotika-Resistenzen zusammenhängen.


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