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ST. PÖLTEN, NÖ. Mit Udo Landbauer geht ein Überraschungskandidat für die FPÖ in die Landtagswahl im Jänner 2018. Denn eigentlich hätte Walter Rosenkranz die Landesliste anführen sollen. Den Kremser zieht es aber endgültig in den Nationalrat.

Präsentierten die Änderungen bei den Freiheitlichen (von links): Gottfried Waldhäusl, Walter Rosenkranz, Udo Landbauer und Christian Höbart. Foto: FPÖ NÖ

„Wir sind eine Partei der positiven Veränderungen. Unter diesem Gesichtspunkt fand vergangenen Freitag eine Besprechung mit H.C. Strache und anderen statt, um die Wahlergebnisse zu analysieren. Bei dieser Gelegenheit trat unser Bundesparteiobmann an mich heran und verlieh seinem Wunsch Ausdruck, dass ich weiterhin der Bundespolitik erhalten bleiben soll“, so FPÖ-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz bei der heutigen Pressekonferenz in St. Pölten. Diesem Wunsch kam der Kremser nach – und präsentierte kurzerhand einen Nachfolger als Spitzenkandidat für die bevorstehende Landtagswahl: Der bisherige Landtagsabgeordnete Udo Landbauer folgt dem Nationalratsabgeordneten nach. 

Sicherheit und Wohnbau sind zentrale Themen

„Als mich unser Landesobmann mit seinem dahingehenden Wunsch telefonisch konfrontierte, war ich offen gesagt völlig sprachlos“, freut sich Landbauer. „Nach einer einigermaßen schlaflosen Nacht habe ich mich gerne dafür entschieden, als Listenerster zur Verfügung zu stehen. Mit viel Freude und auch Demut habe ich zugesagt.“ Der Landtagsabgeordnete hat bereits die Themen für die kommenden Monate abgesteckt. „Im Sicherheits- und Zuwanderungsbereich besteht großer Handlungsbedarf, auch im Hinblick auf den Wohnbau muss endlich etwas geschehen. Wohnen ist mittlerweile für viele unleistbar geworden.“

Landbauer: „NÖ auf Siegerstraße führen“

Rosenkranz, Landbauer und auch FPÖ-Klubchef Gottfried Waldhäusl sehen der Landtagswahl im Jänner 2018 mit  großer Zuversicht entgegen: „Wir werden gemeinsam dafür kämpfen, Niederösterreich auf die Gewinnerstraße zurück zu führen.“


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