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ST. PÖLTEN. Ein zentrales Projekt der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich ist das Haus der Digitalisierung. Die erste Ausbaustufe wurde vergangene Woche an der FH St. Pölten präsentiert.

  1 / 2   Wirtschafskammer-Präsidentin Sonja Zwazl (l.) und Landesrätin Petra Bohuslav im Gespräch mit dem Moderator. Fotos: Thomas Lettner

Das „Haus der Digitalisierung“ in Tulln ist ein zentrales Projekt der Digitalisierungs-Strategie des Landes Niederösterreich. Als erste Ausbaustufe dieses Leuchtturmprojekts stellten Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und NÖ Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl (beide ÖVP) im Rahmen der Fachtagung ein Netzwerk aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung vor. An den Knotenpunkten dieses Netzwerks, die in St. Pölten, Krems, Wieselburg, Wr. Neustadt und Klosterneuburg sitzen, erhalten interessierte Unternehmen ab sofort Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungsinstitutionen, die sich mit der Planung und Anwendung der Digitalisierung beschäftigen.

Chancen der Digitalisierung nutzen

Leit- und Demonstrationsprojekte sollen hier die entsprechende Plattform bekommen. Knoten-Manager werden dafür sorgen, dass disziplinübergreifendes Arbeiten über Instituts- und Sektorengrenzen hinweg forciert werden. „Es ist wichtig, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und zu nutzen“, betonte Gernot Kohl, Geschäftsführer der FH St. Pölten. Die FH werde ab Herbst sechs Studien-Angebote zum Thema im Programm haben. Bei dem Event gaben Experten auch Einblicke aus der Praxis zu den Schwerpunkten virtual reality, augmented reality und IT Security. An 18 Stationen in der FH St. Pölten gab es außerdem interessante Anwendungsmöglichkeiten der Digitalisierung zu sehen.


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