ST. STEFAN. Als erste Gemeinde im Mühlviertel könnte St. Stefan ein Glasfasernetz aufbauen. Die Planungen für ein Pilotprojekt mit der Energie AG Data laufen – jetzt geht es darum, möglichst viele potenzielle Nutzer zu finden.
Glasfaser-Infrastruktur ermöglicht eine stabile, sichere und vor allem schnelle Internetverbindung. Für den Ausbau des Glasfaser-Netzes auch für private Haushalte kommt St. Stefan als Pilotprojekt in Frage. „Das ist eine einmalige Chance für uns“, ist Bürgermeister Alfred Mayr überzeugt. Ob“s tatsächlich klappt, hängt jetzt auch von der Bevölkerung ab: „Wir bemühen uns, viele Nutzer zu finden“, kündigt Mayr an. „Als das Telefon flächendeckend eingeführt wurde, waren wir die letzte Gemeinde im Bezirk. Beim Glasfaser-Netz wollen wir die Ersten sein.“ Nach einer ersten Informationsveranstaltung haben sich bereits 20 Nutzer gemeldet, weitere Interessenten erfahren am Gemeindeamt Näheres. „Wir werden alles daran setzen, dass das Pilotprojekt klappt, denn das ist die Zukunft des Internets und auch eine Möglichkeit, um der Abwanderung entgegenzuwirken“, betont der Ortschef, der in seinen Bemühungen von Vizebürgermeister Karl Lehner unterstützt wird. Lichtschnelles Internet Glasfaser bringt zum einen lichtschnelles Internet ins Haus; mit dem gleichen Anschluss gibt es auch Telefonie in höchster Sprachqualität und Fernsehen in Full HD. Download-Raten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde und Upload-Raten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde sind möglich. Die Kosten für die Datenautobahn der Zukunft liegen bei 44,90 Euro pro Monat (mit Fernseher bei 49,90 Euro/Monat).
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