Urlauberin löste drei Blaulicht-Einsätze an einem Tag aus
ST. STEFAN-AFIESL. Eine Urlauberin aus Wien hat innerhalb eines Tages gleich dreimal einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in St. Stefan-Afiesl ausgelöst.

In der Nacht von 12. auf 13. März heulte um Mitternacht zum ersten Mal die Sirene wegen eines ausgelösten Brandmelders in einem nahegelegenen Hotel. Eine Urlauberin aus Wien hatte beim Verlassen des Hauses vergessen, ihre Zimmerkarte mitzunehmen. Weil sie nicht mehr ins Hotel hineingelangte, zwängte sie die Türe auf und löste Brandalarm aus.
Sucheinsatz im Wald
Doch damit nicht genug. Am Abend des 13. März wurde die FF St. Stefan erneut wegen derselben Dame alarmiert. Sie war in ungefähr zwei Kilometer Entfernung zum Hotel von einem Anrainer beobachtet worden, wie sie um etwa 18 Uhr ihre Winterjacke auf eine Schneestange hängte und auf Stöckelschuhen in einen nahegelegenen Wald ging. Aus Sorge - die Temperaturen lagen nur knapp über 0 Grad - rief der Anrainer die Polizei. Rund 20 Mann der Feuerwehr durchkämmten rund zwei Stunden lang gemeinsam mit Polizisten den Wald. Kurz vor 22 Uhr kam dann die Entwarnung: Die Frau konnte von einer Polizeistreife unverletzt am Haslacher Ortsplatz angetroffen werden.
„Nicht zufrieden“
Eine ruhige Nacht vergönnte die Urlauberin den Feuerwehrmännern aber trotzdem nicht. Am 14. März kurz nach 1 Uhr wurde die Feuerwehr wiederum ins Hotel beordert, wo die Frau wieder einen Brandmelder eingeschlagen und ausgelöst hatte. Zur Rede gestellt, warum sie das täte, meinte die Frau lapidar, sie sei mit den Leistungen des Hotels nicht zufrieden.
Die Einsätze muss die Urlauberin aus eigener Tasche bezahlen.


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