Steffinger und Afiesler wünschen sich Treffpunkt im Ort, wo man auch einkaufen kann
ST. STEFAN-AFIESL. Was tun, wenn ein Ort keinen Nahversorger mehr hat und auch das Wirtshaus in der aktuellen Form nicht mehr weitergeführt werden kann? Selber aktiv werden und nicht drauf warten, dass was passiert – so lautet die Devise derzeit in der neuen Fusionsgemeinde St. Stefan-Afiesl.

Während einer Intensivwoche hat sich die Bevölkerung mit der Problematik auseinandergesetzt. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden Ideen gesammelt und Richtungen für ein neues Projekt ausgelotet. Am vergangenen Sonntag präsentierte Projektbegleiter Johannes Brandl von der Spes-Akademie in Schlierbach die Ergebnisse. Herauskristallisiert hat sich, dass sich die Bevölkerung einen multifunktionalen Treffpunkt im Ortszentrum wünscht, der neben einem gastronomischen Angebot auch eine Einkaufsmöglichkeit bietet. Gefragt sind hier vor allem Produkte des täglichen Bedarfs und auch in der Region produziertes. Als dritten Wunsch äußerten die Leute, dass es einen Raum für Veranstaltungen, Kultur und Familienfeiern geben soll. Mehrere Standorte sind in Diskussion.
Resonanz enorm
„Wir sind begeistert, wie viele Leute den Einladungen zu den einzelnen Treffen gefolgt sind. Das zeigt uns, dass es den Steffingern und Afieslern nicht egal ist, was in Sachen Nahversorgung in der Gemeinde passiert“, freut sich der Projektverantwortliche Alfred Mayr.
Das Kernteam will noch im nächsten Monat die Standortentscheidung fällen, auf die die weitere Entwicklung des Projektes aufbaut. Bis Mai soll ein geeignetes Geschäftsmodell gefunden werden, voraussichtlich in Form einer Bürgerbeteiligung.


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