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ST. WOLFGANG. Dem legendären „Literarischen Quartett“ nachempfunden, versucht am Donnerstag, 3. Dezember, um 18.30 Uhr im Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (Bürglstein 1-7) ein politisch-literarisches Quartett aktuelle politische Bücher und berühmte „ungelesene Klassiker“ spielerisch zu vermitteln.

Eine der vier Buch-Diskutanten: Soziologin Lisa Mittendrein Foto: Maria Noisternig
Eine der vier Buch-Diskutanten: Soziologin Lisa Mittendrein Foto: Maria Noisternig

Täglich liest man online und auf Papier in der Bahn, im Büro oder im Bett eine Menge – ob Nachrichten, Kommentare, Aufsätze, Krimis oder Sachbücher. Was dabei oft auf der Strecke bleibt, sind Texte, deren Lektüre Ruhe und gesteigerte Aufmerksamkeit sowie Wiederholung und Nachsinnen verlangen. Das politisch-literarische Quartett will da Abhilfe schaffen. Vier „Berufsleser“ – die Historikerin Duygu Özkan, die Soziologin Lisa Mittendrein, der Politologe Reinhart Patak und der Germanist Christian Kloyber – stellen in einem gemütlichen Rahmen vier Bücher vor.

Wefel, Jones, Arendt und 1. Weltkrieg

Hauptthesen, Bezug zur politischen Bildung sowie sachliche Kritik bilden die Eckpunkte der jeweiligen Buchbesprechung, die mittels Podiumsdiskussion fortgesetzt und durch Wortmeldungen des Publikums inhaltlich vertieft wird. Am Programm stehen Franz Werfels „40 Tage des Musa Dagh“, Owen Jones´ „Prolls. Die Dämonisierung der Arbeiterklasse“, „Das Politische als Kern der politischen Bildung. Hannah Arendts Beitrag zur Didaktik des politischen Unterrichts sowie „Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburger-Monarchie 1914-1918“ von Manfried Rauchensteiner/Josef Broukal.


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