Monika Stöttinger hat ein Herz für Senioren und den Fußballverein
STADL-PAURA. Sie ist gesellig, kocht gut und gern und kann mit älteren Menschen genauso gut umgehen wie mit jungen Fußballern. Monika Stöttinger ist die gute Seele in gleich mehreren Vereinen.

Monika Stöttinger bereichert das Stadlinger Gemeinschaftsleben in vielfältiger Weise. Früher war die heute 65-Jährige jahrelang die Wirtin im Gasthaus zur Pferdeeisenbahn. Das Lokal hat sie 24 Jahre mit ihrem Mann geführt. Heute ist sie keine Wirtin mehr, aber irgendwie dann doch.
Leidenschaftliche Köchin
Als gute Seele des ATSV Stadl-Paura versorgt sie bei jedem Heimspiel die Zuschauer in der Kantine mit ihren köstlichen Imbissen. Da sind dann bis zu 1000 Zuschauer bei den Spielen der Regionalliga Mitte. Als eingefleischter Fußballfan ist sie natürlich auch bei den Auswärtsspielen immer dabei, feuert „ihre Buam“ an. Sie kann doch auch gar nicht anders, als ein Fan zu sein, sind doch ihr Mann und ihr Sohn Präsident beziehungsweise Obmann des Vereines.
Auch bei den Vereinsfeiern ist „Moni“ für das leibliche Wohl zuständig, dann kocht sie für 80 bis 90 Personen auf, „weil ich koch ja so gern“, erzählt die Stadlingerin.
Ihr liegen aber nicht nur der Verein und die Fußballer am Herzen. Auch zur älteren Bevölkerung hat sie einen guten Draht. Diesen Draht hat sie geknüpft, als sie nach ihrer Zeit im Gastgewerbe eine Stelle als Alltagsmanagerin im Sozialzentrum Kloster Nazareth (Alten- und Pflegeheim) angenommen hat. „Das ist eine Lebenserfahrung, die ich nicht missen möchte, ich habe einen anderen Bezug zum Alter bekommen“, blickt sie auf die Zeit zurück. Sie ist zwar mittlerweile pensioniert, die Geburtstagsfeste für die Bewohner organisiert sie aber immer noch. Einmal im Quartal wird eingeladen. Es gibt Kaffee und Kuchen, Musik, eine Lesung und die Gemeindevertretung gratuliert. Wenn es dann lustig wird, dann packt Monika Stöttinger ihre Teufelsgeige aus, erzählt Witze oder bringt ihre Hans-Moser-Parodie.
Obfrau des Seniorentreffs
Ihr guter Draht zu den Senioren kommt ihr auch in ihrer Funktion als Obfrau des Stadlinger Seniorentreffs zugute. Man triftt sich dreimal pro Woche, es wird Karten gespielt, Kaffee getrunken und geplaudert. Der Verein hat rund 80 Mitglieder, 30 Personen sind bestimmt jedes Mal da. Es gibt im Verein auch eine Turngruppe und einen Sparverein und einmal im Jahr organisiert die Obfrau sogar einen Ausflug.
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