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STADL-PAURA. Mit einem Spendenergebnis von rund 5,3 Millionen Euro war 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr, berichtet die Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft, kurz Miva genannt. Finanziert werden Fahrräder, Autos, Motorräder, Maultiere und auch Rollstühle.

Fahrräder für die ärmsten der Armen. Foto: Miva
  1 / 4   Fahrräder für die ärmsten der Armen. Foto: Miva

Das katholische Hilfswerk mit Sitz in Stadl-Paura besteht seit 68 Jahren und finanziert Transportmittel aller Art für die Pastoral- und Entwicklungszusammenarbeit und die medizinische Versorgung in den ärmsten Ländern der Welt.

342 Projekte in 55 Ländern wurden abgewickelt, das sind 1728 finanzierte Transportmittel. Konkret finanziert wurden 1084 Fahrräder, 260 Autos, 100 Motorräder und sogar 251 Maultiere. Weiters noch mehrere Traktoren, Boote, Außenbordmotoren und Rollstühle.

Der Slogan „Einen Zehntel-Cent pro unfallfreiem Kilometer für ein Miva-Auto“ ist vielen bekannt. Die Christophorus-Aktion ist die älteste und größte Aktion der Miva und brachte rund 1,8 Millionen Euro.

Fahrräder für Schüler

Erfolgreich abgeschlossen wurde zum Beispiel das Projekt zur Finanzierung von Fahrrädern für Schüler und Lehrer im Kongo. In der Missionsstation Kipushya betreiben die Salesianer Don Boscos Schulen. Die Kinder und Lehrer kommen aus einem Umkreis von 100 Kilometern, es gibt aber keine Infrastruktur. Da die Kapazität in den Internaten begrenzt ist, nehmen viele Schüler täglich einen langen Schulweg auf sich. Die von der Miva finanzierten Fahrräder sind hier eine enorme Erleichterung für die lernwilligen Kinder. Auch die Lehrer, die zu den Außenstationen pendeln, sind durch die Räder mobiler.

Nach dem Erhalt der Räder konnte Pater Johann Kiesling, er ist der Projektpartner der Miva, viel Positives berichten. Der Schulbesuch hat zugenommen, die Aufmerksamkeit und der Lernerfolg sind gestiegen. Denn man weiß in der Missionsstation genau, dass Bildung der Grundstein für eine positive Zukunft der Kinder ist. Und die Miva-Fahrräder bringen die Schüler und Lehrer zusammen.

Mobilität ist teilbar! Wer die Miva unterstützen will,

kann sich auf www.miva.at informieren.


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