Ausgediente Blasinstrumente erklingen in Tansania
STADL-PAURA. Durch den Einsatz von Christian Parzer und der Miva und mit Unterstützung von Musikvereinen und dem Instrumentenbauer Alois Mayer können Schülerinnen in Tansania jetzt Blasmusik machen.

Vor fast drei Jahren hat der Stadlinger Musiker Christian Parzer Musikkapellen gebeten, ausgemusterte Blechblasinstrumente, die nicht mehr gespielt werden, mit etwas Wartungsaufwand aber noch spielbereit sind, zu spenden. Durch seine Frau Christine, Geschäftsführerin der Miva in Stadl-Paura, hat er von dem Wunsch der Mädchen an der Hekima Girls Secondary School in Tansania erfahren, eine Blaskapelle zu gründen.
Nach monatelangem Sammeln und Reparieren (das hat Alois Mayer von der Firma Haagston kostenlos übernommen) konnten die rund 35 Blechblasinstrumente mit Hilfe des Beschaffungsbetriebes der Miva verschickt werden. Sie sind wohlbehalten in Bukoba, im Norden Tansanias, angekommen. Die Freude der Schülerinnen darüber war groß.
Großes Danke nach Österreich
Die Schuldirektorin, Sr. Esther, hat nun ein großes Danke und einige Bilder nach Oberösterreich geschickt. In ihrem Brief schreibt sie: „Die Schülerinnen haben gelacht und getanzt, als sie die Instrumente gesehen haben. Alle wollten sie berühren und sofort ausprobieren. Die Instrumente werden ihr Leben verändern.“
Erster Auftritt geplant
Der erste große Auftritt der Hekima School Brass Band wird am tansanischen Unabhängigkeitstag, am 9. Dezember, sein. Bis dahin ist noch viel Probenarbeit erforderlich. Die passenden Lehrer wurden bereits gefunden. Jetzt steht einer Musik-Karriere der Mädchen nichts mehr im Wege.


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