Raiffeisenbanken Wels und Gunskirchen: Fusion beschlossen
WELS/GUNSKIRCHEN. Die Generalversammlungen ebneten den Weg für die Fusion der Raiffeisenbanken Wels und Gunskirchen. In den kommenden Monaten sind die aufsichtsrechtlichen Genehmigungen und die rechtliche Umsetzung der Fusion geplant.

Bei der Welser Eigentümerversammlung gab es keine Gegenstimme. In Gunskirchen waren es bei 300 angemeldeten Teilnehmern vier Gegenstimmen.
Bis Mitte September werden die Systeme technisch zusammengeführt. Der Name der fusionierten Bank heißt Raiffeisenbank Wels und die Zentrale ist in der Messestadt. Die Kunden bekommen Informationen über Änderungen beim IBAN und so weiter. Die neue Raiffeisenbank Wels wird rund 2,6 Milliarden Euro Bilanzsumme, 16 Bankstellen, etwa 190 Beschäftigte und 53.000 Kunden haben. Die Zahl der Miteigentümer beträgt dann rund 12.000.
„Starkes Signal“
„Die Zustimmung unserer Miteigentümer ist ein starkes Signal des Vertrauens und ein klarer Auftrag für die Zukunft. Mit der neuen Bank schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere Region langfristig erfolgreich zu begleiten – wirtschaftlich stark, regional verankert und mit klarer Perspektive für kommende Generationen“, erklärt Roland Hechenberger, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Wels. Er bildet mit Michael Hag weiterhin das Vorstandsduo. Michael Kammerer (Vorstand Gunskirchen) wird künftig in der neuen Bank Marktverantwortlicher für die Region Gunskirchen. Andreas Hohensasser übernimmt die Leitung des Bereichs Kommerzkundengeschäft.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden