"Weiße Fahne" bei den Reiterprüfungen
STEINBACH/STEYR. Alle vom Reiterhof Burghub zur Prüfung angetretenen Reiterinnen schafften die Anforderungen der Reiternadel, des Reiterpasses sowie des Großen Hufeisens.

Schon viele Wochen vorher wurde mit dem intensiven Trainingsprogramm unter Anleitung ihrer Trainerin Mitterhuber Sissy begonnen und auch die theoretische Vorbereitung kam nicht zu kurz.
Drei Sonderprüfungen wurden abgehalten
Die Sonderprüfung zur Erlangung des „Großen Hufeisens“ umfasst das Reiten der Grundgangarten, das heißt Schritt, Trab und Galopp sowie theoretische Grundkenntnisse zum Thema Pferd. Der Reiterpass, man könnte ihn mit einem Führerschein vergleichen, umfasst die Dressur, das Geländereiten mit Überwinden von vier Hindernissen und eine mündliche theoretische Prüfung. Um die Österreichische Reiternadel zu erlangen, ist der Besitz des Reiterpasses Voraussetzung. Auch diese Prüfung umfasst die Dressur und das Geländereiten, jedoch mit erhöhten Anforderungen sowie einen theoretischen Teil über den Bereich Turnierangelegenheiten.
Alle Reiterinnen haben bestanden
Vor den strengen Augen des Richters Fritz Biermayer und der Beisitzerin Valerie Hack vom Oberösterreichischen Pferdesportverband gaben die Reiterinnen ihr Bestes, sowohl in der Dressur als auch beim Geländereiten. Aber erst nach der theoretischen Prüfung mit der anschließenden Überreichung der Abzeichen gab es ein allgemeines Aufatmen. Alle hatten bestanden und die große Anhängerschaft von Omas, Opas, Mamas, Papas und sonstiger Daumen haltender Bekannter und Verwandter applaudierten den frisch gebackenen Besitzern von Reiterpass (acht Reiterinnen), Reiternadel (zwei Reiterinnen) und vom Großen Hufeisen (sieben Reiterinnen). Auch Richter Biermayer sprach ein großes Lob für das reiterliche Können der Reiterinnen aus.


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