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STEINERKIRCHEN AN DER TRAUN. Mit rund viereinhalb Millionen Euro hat die Gemeinde wieder ein ausgeglichenes Budget, das freut Bürgermeister Thomas Steinerberger. Im Gespräch mit den Tips spricht er über verschiedene anstehende Projekte.

  1 / 2   Steinerkirchen an der Traun ist eine alte Benediktinerpfarre. Auch römische Siedler gab es hier. Foto: Paltinger

Es geht etwas weiter in Steinerkirchen, ist Bürgermeister Thomas Steinerberger überzeugt, zum Beispiel in der wirtschaftlichen Entwicklung und in der Nahversorgung. Die Bäckerei Baumgartner wird im Ortszentrum ihren Betrieb erweitern und erneuern. Auch ein Kaffeehaus ist geplant. Außerdem plant die Handelskette Spar einen Neubau hinter dem Zeughaus der Feuerwehr Steinerkirchen. Voraussichtlich wird man im Frühjahr 2019 mit dem Neubau beginnen und schon im Herbst 2019 eröffnen. Geplant sind rund 750 Quadratmeter Verkaufsfläche. Derzeit verkauft Spar-Betreiber Johann Leithenmair seine Waren auf 450 Quadratmetern. Ins neue Gebäude soll auch die Raiffeisenbank einziehen.

Auch im Straßenbau tut sich etwas. Nachdem 2017 die Danningerstraße (4,8 Kilometer) in der ersten Stufe ausgebaut worden ist, soll 2019/2020 die zweite Ausbaustufe folgen. Der rund 1,8 Kilometer lange sogenannte Güterweg Mitteregger wurde vor kurzem asphaltiert. Das nächste Ziel des Bürgermeisters in Sachen Straßenbau ist die Asphaltierung der Blumenstraße.

Wohnungsbau

Weiters plant die OÖ Wohnbau 78 Wohnungen (Miete und Eigentum) in der Sportstraße. Die ersten 36 werden gerade gebaut und sollen Ende 2019 bezugsfertig sein. Baugründe für private Häuselbauer gibt es derzeit allerdings nicht zu kaufen. 16 Bauparzellen wurden zuletzt 2017 in Linden geschaffen, von denen ist keine mehr zu haben. Die Nachfrage nach Grundstücken ist da, erklärt der Ortschef, gewidmet wird derzeit aber nichts.

Vereine halten Ort am Leben

Stolz ist der Bürgermeister, der selbst bei mehreren Vereinen aktiv ist, auf das rege Vereinsleben im Ort. „Das Vereinswesen hält den Ort am Leben“, sagt Steinerberger und fügt hinzu, dass er viel Rückhalt aus der Bevölkerung spürt: „Man spürt, dass die Leute zusammenhalten“. Das drückt auch das im Vorjahr kreierte Gemeindelogo aus. Als Beispiel für das rege gesellschaftliche Leben nennt Steinerberger das „Häuseln gehen“. Der Brauch am Faschingdienstag wurde vor einigen Jahren wiederbelebt, man trifft sich zu Mittag am Marktplatz. Im Anschluss zieht eine lustige Faschingsgesellschaft von Firma zu Firma. Auch die Kindergartenkinder sind am Marktplatz mit dabei.


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