tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
„Die Leute lassen sich nicht mehr alles aufs Auge drücken“
STEYR. Mehr als 20 Jahre war Kurt Apfelthaler Chef der Steyrer Grünen. In die Gemeinderatswahl im Herbst geht die Partei mit Kurt Prack als Spitzenkandidat. Ziel ist ein Sitz im Stadtsenat.

„Die absolute Mehrheit der SPÖ muss weg“, sagt Kurt Prack, der mit seiner Fraktion fünf (bisher drei) Mandate im Gemeinderat sowie einen Sitz im Stadtsenat anstrebt. Seine Lehrverpflichtung als Sport- und Deutsch-Pädagoge am Gymnasium Werndlpark wird der 47-Jährige im Herbst halbieren, um genügend Zeit für die neuen politischen Aufgaben zu haben. Ein wesentliches Thema im Wahlkampf ist die geplante Westspange, die mit Ausnahme der Grünen von allen anderen Rathausparteien (siehe Artikel unten) befürwortet wird.Gigantische Mehrbelastung„Die Leute lassen sich nicht mehr alles aufs Auge drücken“, sagt Prack, der erfolgreich mit der Bürgerinitiative (BI) „Rettet die fließende Enns“ gegen ein Kraftwerk bei der Rederbrücke gekämpft hat. Die Westspange würde in Sachen Verkehr eine gigantische Mehrbelastung für Steyr bringen, betont Prack. „Das belegen auch die Zahlen, die vom Land Oberösterreich zur Verfügung gestellt wurden.“ Mehr als 500 Einwendungen gegen das Projekt seien beachtlich. Die Grünen werden die BI „Grüngürtel statt Westspange“ weiter unterstützen.Neue GesichterAuf der Wahlliste der Grünen für die Gemeinderatswahl befinden sich hinter Prack mit Natascha Payrleithner und Reinhard Kaufmann zwei aktuelle Gemeinderäte. Dahinter folgen mit Maria Lindinger und Matthias Kaltenböck (Junge Grüne) neue Gesichter. „Wir arbeiten jetzt im Team, was mir sehr wichtig ist“, so Spitzenkandidat Prack. ?


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden