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STEYR. In bis zu 25 Minuten dauernden Shows wird das Feuerwerk zu passender Musik choreografiert und taktgenau gezündet.

Foto: www.pyrophotos.com
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„Tausende Einzelzündungen werden bei diesen sogenannten Pyromusicals teilweise im Millisekundenabstand gezündet. Alle Abläufe werden im Funksender und den unzähligen Empfängermodulen bereits im Vorfeld der Show programmiert“, erklärt Kurt Reichenpfader. „Am Showabend wird dann das Feuerwerk mit einem einzigen Knopfdruck gestartet. Händische Zündungen von pyrotechnischen Effekten gehören im Profibereich schon lange der Vergangenheit an.“

Gefährliche Böller

Reichenpfader hat gemeinsam mit René Langer 1994 das Unternehmen „steyrFire“ gegründet und das Hobby zum Beruf gemacht. Mittlerweile gibt es vier Mitarbeiter und zusätzlich 15 freie Mitarbeiter, alle sind staatlich geprüfte Pyrotechniker und lieben das bunte Spiel am Himmel. Gerade zum Jahreswechsel geht es ihnen allerdings zu laut zu. „Knaller und Böller sind nicht nur gefährlich, sie schaden auch dem Image der schönen Feuerwerkskunst“, betont René Langer. Er und sein Team haben bei vielen internationalen Bewerben – etwa in Monte Carlo, Potsdam oder Courchevel – schon jede Menge Preise gewonnen.

Sohn ist jetzt Showdesigner

2017 war mit zwei ersten und drei dritten Plätzen höchst erfolgreich. Die Rolle als Showdesigner hat René Langer letztes Jahr an seinen Sohn Niki übergeben, der in die Fußstapfen des Vaters tritt. „Kreativität und Einfühlungsvermögen zeichnen einen guten Pyrodesigner aus. Genauso ist ein gutes Vorstellungsvermögen notwendig. „Bei einer Licht- oder Lasershow kann man schnell einmal einen Probelauf starten und dann etwaige Designfehler erkennen – das gibt es beim Feuerwerk natürlich nicht“, so Niki Langer. Moderne Softwareprogramme ermöglichen zwar Simulationsabläufe der Feuerwerksshow am Computer, das tatsächliche Endergebnis sieht man aber erst beim Abzünden.

Ziel heißt Kanada

Der weltweit renommierteste Feuerwerkswettbewerb findet übrigens im kanadischen Montreal statt. „Unser großes Ziel ist eine Einladung zu diesem Festival. Dort trifft sich die „Creme de la Creme“ der Feuerwerkskunst“, so René Langer.


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