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STEYR. Wer Transparente an Brückengeländern aufhängen darf, entscheidet in Steyr das Magistrat. Und weil es zuletzt Beschwerden gab, kündigt Bürgermeister Gerald Hackl neue Richtlinien an.

Jürgen Hutsteiner, Alfred Rieger und Paul Enzendorfer (von links) würden ihr Transparent gerne hier an der City-Point-Kreuzung aufhängen. Das darf der Verein allerdings nicht, weil es vom Magistrat keine Genehmigung gibt.

Die Geländer an der City-Point-Kreuzung sind bei Veranstaltern heiß begehrt. Auch der Verein „Grüngürtel statt Westspange“ wollte dort für sein Sonnenblumenfest werben. Wie im Vorjahr gab es eine Absage, die für Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) völlig klar ist. Schließlich tritt der Verein vehement gegen den Bau der Westspange ein und würde deshalb gegen die Interessen der Stadt agieren. SPÖ, FPÖ und ÖVP-Bürgerforum befürworten bekanntlich die 4,1 Kilometer lange Umfahrungsstraße.

Keine Begründung

Theoretisch wäre übrigens das Land OÖ für die Vergabe der Werbeflächen an der City-Point-Kreuzung zuständig, in der Praxis übernimmt die Aufgabe seit über 20 Jahren die Stadt. Und zeigte sich bei der Vergabe der begehrten Plätze bisher flexibel. Was wiederum dazu führte, dass sich einige benachteiligt fühlen. „Wir wollen gleichberechtigt sein“, sagt Paul Enzendorfer vom Verein „Grüngürtel statt Westspange“, der die Absagen heuer und im letzten Jahr jeweils ohne Begründung erhielt. Stadtchef Gerald Hackl zeigt sich vom Thema auf Tips-Nachfrage genervt, kündigt aber eine Lösung an. „Wir sind jetzt dabei, uns zwischen den Fraktionen abzustimmen und neue Richtlinien festzuschreiben.“


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