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STEYR. Das Sonderpostamt Christkindl hat nach einer besonderen Saison seine Türen geschlossen: Von 27. November bis 6. Jänner bekamen 1,51 Millionen Weihnachts- und Neujahrsgrüße aus aller Welt den Sonderstempel „Über Postamt Christkindl“.

Foto: Österreichische Post
Foto: Österreichische Post

Seine 71. Saison hat das beliebte Sonderpostamt unter Einhaltung strenger Covid-19-Maßmahmen gemeistert: Für die Besucher war eine Hütte vor dem Christkindlwirt errichtet, die „Weihnachtswerkstatt“, wo die Mitarbeiter der Post die Briefe gestempelt und Antworten vom „Christkindl“ verschickt haben, befand sich im Keller des Gasthofes.

Briefe ans Christkind

Seit Jahren schicken auch Kinder aus aller Welt ihre Briefe ans Postamt Christkindl. Diese Saison waren es mehr als 12.500 Sendungen. Das Team hat all diese Briefe beantwortet und den Kindern deutsche oder englischsprachige Antwortkarten zugeschickt. Anders als in den Vorjahren stammten diesmal fast zwei Drittel aller Kinderbriefe aus Österreich. Doch auch viele Briefe aus Taiwan, China, Russland, Polen, Tschechien, Italien und Deutschland schafften es bis Christkindl.

„Corona soll weg“

Viele Kinderwünsche ans Christkind standen im Zeichen der Pandemie: Statt Spielzeug sollte diesmal „Corona weg“, um Oma und Opa wieder besuchen zu können. Andere wollten ihren Opa in den Arm nehmen und „Ich hab dich lieb“ sagen. Das Christkind sollte außerdem versuchen, „Corona von der Welt zu pusten“.


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