Wetterextreme sind eine große Herausforderung
LOSENSTEIN. Tips stellt in einer Serie die Ortsbauern-Obmänner aus der Region vor - Georg Ziebermayr bekleidet diese Funktion in Losenstein.

Seit er laufen kann, hilft Georg Ziebermayr in der Landwirtschaft mit. Mittlerweile ist der 30-Jährige auch als Ortsbauern-Obmann in Losensein aktiv. „Ich will die Gemeinschaft unter den Bauern erhalten und mich für eine gut funktionierende Zusammenarbeit einsetzen“, sagt Ziebermayr. Gerade in Losenstein gibt es viele rinderhaltende Nebenerwerbsbetriebe, die Zukunftsaussichten sind für einige nicht rosig. „Viele Hofnachfolger entscheiden sich für ein Leben außerhalb der Landwirtschaft“, so Ziebermayr, der an seinem Job als Bauer die Selbstständigkeit und das Arbeiten in der Natur besonders schätzt. Wetterextreme und die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nennt er als größte Herausforderung. Ziebermayr bewirtschaftet den Hof „Hintstein“, der 155 Hektar umfasst. Neben der Forstwirtschaft setzt er auf die Mutterkuhhaltung und hier mit den Murbodner-Rindern auf eine gefährdete Rasse. Außerdem leben am Hof Hühner, Ziegen und ein Hausschwein.
Wordrap
Glück ist für mich, Kinder heranwachsen zu sehen.
Mich stört es, wenn Leute ihr eigenes Glück nicht selbst in die Hand nehmen.
Mein größter Wunsch ist es, den Hof an meine Kinder weiterzugeben.
Mein Lieblingsessen: Fleischgerichte
Immer in meinem Kühlschrank: Wurst und Milch


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