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Melanie ist zur Stelle, wenn Menschen ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen können

Robert Hofer, 20.03.2025 12:53

NEUZEUG. 365 Tage im Jahr sind die Mitarbeiter der Mobilen Pflege im OÖ. Roten Kreuz im Einsatz. Eine von ihnen ist Melanie Marks (35) aus Neuzeug.

Melanie Marks (Foto: OÖRKStephan Schönberger)
Melanie Marks (Foto: OÖRKStephan Schönberger)

„Die Menschlichkeit macht es aus. Ich mache meinen Job gerne und freue mich über die abwechslungsreiche Tätigkeit und empfinde meine Tätigkeit zutiefst erfüllend“, sagt Melanie Marks. Sie betreut Menschen, die alleine ihren Alltag nicht mehr bewältigen können.

Die Mobile Pflege im OÖ. Roten Kreuz gilt als krisensicher und sinnstiftend. Es gibt auch keine Nachtdienste. Würde, Respekt, Ausdauer, Herz, Zeit, Vertrauen und Menschlichkeit spielen dabei eine große Rolle. „Die Dankbarkeit der Klienten ist jedes Mal eine Bereicherung. Dazu kommen die Flexibilität und der Teamzusammenhalt, der mir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht. Hier habe ich wirklich meinen Traumberuf im Roten Kreuz gefunden“, sagt die Mutter von zwei Kindern mit einem Lächeln im Gesicht.

Immer mehr Pflegebedürftige

In Oberösterreich gibt es derzeit etwa 80.000 pflegebedürftige Menschen. Bis 2040 wird diese Zahl auf fast 126.000 steigen. Besonders die Mobilen Pflegedienste sind davon betroffen, weil immer mehr Menschen zu Hause betreut werden möchten. Das Älterwerden der Gesellschaft und die bereits rollende Pensionswelle braucht es zusätzliches Personal in den kommenden Jahren.

„Pflegeberufe brauchen die besten Rahmenbedingungen, damit sie attraktiver werden. Das gelingt nur gemeinsam - wenn wir offen und auf Augenhöhe über Bedürfnisse und Herausforderungen sprechen“, sagt Pflegedienstleiter Alexander Weintoegl aus dem Bezirk Steyr-Land. „Die Arbeit in der Mobilen Pflege ist unbezahlbar und verdient großen Respekt.“

Derzeit sucht das Rote Kreuz Mobile Pflegekräfte in allen Sparten: Von der Heimhilfe, über Pflegeassistenz, Fachsozialbetreuung in der Altenarbeit, Pflegefachassistenz bis hin zu Diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal.  


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