Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Diskussion über die mediale Sichtbarkeit von Frauen in Steyr

Alexandra Mittermayr, 03.03.2026 16:08

STEYR. Sichtbarkeit, Einfluss und Darstellung von Frauen in der medialen Öffentlichkeit wurden bei der Veranstaltung „Backlash? Not today!“ im Dominikanerhaus diskutiert.

  1 / 2   Am Podium von links nach rechts: Maria Pernegger (Media Affairs), Romana C. Hausleitner (BMD), Mia Lamb (Influencerin), Alexandra Mittermayr (Tips OÖ), Daniela Zeiner (Zukunftsregion Steyr), Sandra Losbichler (HTL Steyr), Lisa Lehner (Frauenstiftung Steyr), Barbara Wetzlmair-Steininger (Galerie Schloss Parz) und Dagmar Engl (LAbg. Die Grünen, Obfrau Grüne Frauen OÖ) (Foto: Peter Kainrath)

Die Veranstaltung beleuchtete, warum Medien nicht nur Schönheitsideale formen, sondern auch die Gesellschaft beeinflussen. Gäste und Podiumsteilnehmerinnen waren sich einig: Es braucht mehr weibliche Präsenz bei Inhalten und Zusammenhalt von Frauen und Männern. Noch immer werden Frauen häufiger nach ihrem Aussehen beurteilt als Männer. Wie sehr alte Rollenbilder verankert sind und auch wieder vermehrt gelebt werden, thematisierte Keynote-Speakerin Maria Pernegger, eine gebürtige Garstenerin, eindringlich in ihrem Vortrag. Sogenannte „tradwives“, also Ehefrauen und Mütter im Stil der 1950er-Jahre, werden neuerdings in Social-Media-Profilen idealisiert. In ihrem Vortrag rief Pernegger dazu auf, die Komfortzone zu verlassen und den eigenen Einfluss nicht zu unterschätzen: „Ich habe gelernt, dass ich selbst genüge, und das hat mit Selbstachtung zu tun. Und zu diesem Selbstachten gehört auch, nein zu sagen. Jede hier hat Einfluss und kann gestalten. Unterschätzen Sie niemals Ihre eigene Macht! Wir können in unserer eigenen Familie bestimmen, wie wir über unseren Körper sprechen, wie wir über Frauen sprechen, und wie wir mit unseren Töchtern und Söhnen sprechen. Damit können wir etwas verändern.“

Eine Fortführung wird es im Dominikanerhaus nicht geben, da der öffentliche Betrieb im Juli 2026 aufgrund von Sparmaßnahmen eingestellt wird.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden