Chefin der Nationalbibliothek kommt aus Schiedlberg
SCHIEDLBERG. Für fünf Jahre wurde Michaela Mayr zur Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien bestellt. Offizieller Beginn der Tätigkeit ist für die 48-Jährige aus Schiedlberg der 1. April.

Mayr hatte bisher die stellvertretende Leitung inne und übernahm bereits im Herbst 2025 die Agenden von Vorgängerin Johanna Rachinger (Langzeit-Krankenstand).
„Die Österreichische Nationalbibliothek bewahrt nicht nur unser reichhaltiges kulturelles Erbe, sondern eröffnet vielfältige Zugänge zu Wissen, Kultur und Bildung“, sagt Mayr. „Mein Ziel ist es, diese zentralen Aufgaben weiterzuentwickeln und die gesellschaftliche Bedeutung dieser einzigartigen Institution nachhaltig zu stärken“, so die Mutter eines Sohnes.
Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Leiterin der Digitalen Bibliothek und als Koordinatorin der Strategie der Österreichischen Nationalbibliothek stehe sehe für Kontinuität und Zukunftsorientierung.
Mayr absolvierte das Studium der „Library and Information Studies“ sowie der Internationalen Betriebswirtschaft an der Universität Wien. Seit 2008 ist sie bei der Nationalbibliothek beschäftigt, davor war sie in verschiedenen Positionen in der Wirtschaft tätig, insbesondere in den Bereichen Projektmanagement, IT und Qualitätsmanagement.


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