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Gerichtliches Nachspiel nach Felssturz in Steyr-Christkindl

Robert Hofer, 10.04.2026 10:18

STEYR. Bei einem verheerenden Felssturz kamen im Februar 2023 zwei Arbeiter aus Kärnten ums Leben. Über drei Jahre später hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Unternehmer und einen Geologen erhoben.

Der fatale Felssturz in Christkindl ereignete sich am 8. Februar 2023. (Foto: Peter Kainrath)
Der fatale Felssturz in Christkindl ereignete sich am 8. Februar 2023. (Foto: Peter Kainrath)

Viele Firmen hatten die Hangsicherung im Stadtteil Christkindl wegen der hohen Gefahr abgelehnt, ein Unternehmen aus Kärnten traute sich den Auftrag zu. Der Einsatz hatte fatale Folgen, der gesamte Hang rutsche ab und riss einen Arbeiter (64) sowie den Junior-Chef (31) in den Tod.

Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft dauerte mehr als drei Jahre, nun gibt es Strafanträge gegen den Senior-Chef des Kärntner Unternehmens sowie gegen einen Geologen, der die Ausschreibung erstellt hatte. Beiden drohen bei einer Verurteilung Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren.


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