Sophia aus Weyer kam im Rettungsauto zur Welt
WEYER/ST. ULRICH. Auf der Fahrt mit dem Rettungsauto von Weyer ins Krankenhaus nach Steyr erblickte Sophia im Ortsgebiet von St. Ulrich das Licht der Welt.

Bei den meisten Kindern steht beim Geburtsort eine Stadt mit einem Krankenhaus in der Geburtsurkunde. Anders ist das bei Sophia aus Weyer.
Als in den Morgenstunden des 18. August das Nachtdienst-Team beim Roten Kreuz Weyer eine Alarmierung zu einer bevorstehenden Geburt erreicht, machen sich zwei absolute Rotkreuz-Urgesteine auf den Weg zum Berufungsort.
Die beiden Notfallsanitäter Christian Gruber und Niki Scheucher treffen schon wenige Minuten später ein. Nach einem kurzen Check der werdenden Mutter, Julia Angerer (30), beginnt umgehend die Überstellung ins Phyrn-Eisenwurzen Klinikum nach Steyr.
Manche Wege sind zu weit
Da die Wehenabstände auf der Fahrt rasch immer kürzer wurden, hat die Rettungsdienstmannschaft auf halbem Weg nach Steyr den Notarzt nachgefordert, was sich als goldrichtige Entscheidung erwiesen hat. Im Gemeindegebiet von St. Ulrich auf Höhe des Kraftwerkes Rosenau, erblickte nämlich Sophia bereits im Rettungswagen das Licht der Welt.
„Als ich gesehen habe, dass der Rettungswagen auf der Strecke blinkt und auf sie Seite fährt, war mir klar, jetzt geht es los“, erzählt Vater Andreas Holzner (34). Nach dem ersten Gesundheitscheck durch das Notarzt-Team aus Steyr, wurde die Weiterfahrt ins Krankenhaus fortgesetzt.
Wiedersehen zuhause
„Gemeinsam bringen wir ja schon mehr als 60 Dienstjahre zusammen, aber eine Geburt ist auch nach einer so langen Zeit immer wieder etwas Besonderes“, so Christian Gruber und Niki Scheucher im Rückblick auf die Ereignisse im August. Die beiden haben kürzlich die Familie zuhause besucht, Sophia ein kleines Geschenk überreicht und den Eltern nochmals mit einem Blumenstrauß gratuliert.








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