Schüler in Steyr-Land trainieren für den Ernstfall
BAD HALL. Eine rasche Wiederbelebung kann Leben retten und ist wesentlicher Teil einer erfolgreichen Rettungskette. Um bereits Jugendliche mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen vertraut zu machen, gibt es die Aktion „Schüler retten Leben“.

Wie geht richtige Herzmassage? Wann brauchen Menschen eine Mund-zu-Mund-Beatmung? Was ist zu tun, wenn Menschen nicht mehr atmen? Um junge Menschen zu potenziellen Lebensrettern auszubilden, startete das OÖ. Jugendrotkreuz bereits vor vielen Jahren die Aktion „Schüler retten Leben“.
Sie orientiert sich an der Initiative „Kids save lives“ vom Europäischen Rat für Wiederbelebung (ERC) und animiert Schüler ab der fünften Schulstufe, im Ernstfall Erste Hilfe zu leisten. In zwei Unterrichtseinheiten pro Schuljahr lernen die Jugendlichen auf freiwilliger Basis die Grundlagen, um Menschenleben zu retten. Welches Schulfach dafür verwendet wird, entscheiden die Schulen individuell.
Übungssets übergeben
Damit diese Trainings überhaupt durchgeführt werden können, ist auch entsprechendes Material erforderlich. Die Jugendkoordinatorin des Roten Kreuzes im Bezirk Steyr-Land, Teresa Dietachmair, konnte am Welttag der Wiederbelebung an Bezirksleiterin Anke Pawel-Koch vier Übungssets übergeben.
Diese stehen ab sofort den Mittelschulen für Trainings zur Verfügung. „Wir haben damit wirklich eine gute Grundausstattung, um unseren Schülern die wesentlichen Schritte einer Wiederbelebung zu vermitteln“, so Anke Pawel-Koch. Finanziert wurden die Sets aus Erlösen der Straßensammlungen.








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