Dietacher leitete in Tokio ein Prestige-Finale
DIETACH. Josef Waizinger ist als Tischtennis-Schiedsrichter weltweit im Einsatz.

Die Olympischen Spiele in Tokio waren für den Dietacher ein weiteres Highlight in seiner Karriere, auch wenn die Atmosphäre aufgrund der fehlenden Zuschauer ganz anders als sonst war. Waizinger, der 18 Tage in Asien verbrachte, durfte unter anderem das prestigeträchtige Finale im Damen-Teambewerb zwischen Japan und China leiten. Auch das längste Spiel des Turniers ging auf die Kappe des Dietachers. „4.10 Stunden dauerte die Begegnung zwischen den Herren von Brasilien und Serbien“, erzählt Waizinger, der täglich auf das Coronavirus getestet wurde.
Weltmeisterschaft in den USA
Die Einreiseprozedur dauerte vier Stunden, eine Kontakt- sowie eine Gesundheits-App mussten am Smartphone installiert werden. Auch der Bewegungsradius war stark eingeschränkt. „Glücklicherweise hatte ich mehrmals Zugang zum Olympiastadion und konnte dort hervorragende Wettekämpfe live miterleben, wie den dritten Platz im Diskuswurf von Lukas Weißhaidinger“, erzählt Waizinger. Seine Frau Paola Bongelli ist ebenfalls international als Schiedsrichterin tätig – im November sind beide bei der Weltmeisterschaft in Housten (Texas) im Einsatz.


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