Großalber freut sich über seine beste Saison
MARIA NEUSTIFT. Mit dem zweiten Platz in der Klasse 6 des steirischen Bergrallye-Cups kann Motorsportler Tobias Großalber zufrieden Bilanz ziehen.

In der Klasse mit 14 Startern behauptete sich der junge Fahrer aus Maria Neustift mit vier zweiten und zwei dritten Plätzen als stärkster Herausforderer des Seriensiegers Rene Auner, der alle sieben Läufe gewann.
„Ich bin mehr als zufrieden mit dem Saisonverlauf“, resümiert Tobias Großalber. „Rene war heuer unschlagbar, aber ich konnte konstant vorne mitmischen und habe das Maximum aus meinem Polo herausgeholt.“
Einziger Wermutstropfen der Saison war ein technischer Defekt beim Saisonauftakt, der ihm zum Startverzicht zwang. „Technikprobleme gehören im Motorsport dazu. Wichtig ist, dass man auch daraus lernt und wenn möglich keinen Fehler zweimal macht“, so Großalber.
Staatsmeisterschaft
Der Maria Neustifter stand heuer auch bei zwei Klassikern der österreichischen Bergstaatsmeisterschaft am Start und konnte sowohl beim Rechbergrennen und in St. Agatha den vierten Platz in seiner Klasse belegen.
„Die Starts bei diesen Rennen haben mir extrem viel gebracht“, erklärt Großalber. „Bergrennen ist ein Erfahrungssport – jede Fahrt hilft, um besser zu werden. Vor allem auf solch legendären Strecken zahlt sich Geduld aus.“
Der Scirocco wartet
Jetzt blickt er voller Vorfreude auf die kommende Saison. Schon bald wird sein neues Projekt, ein VW Scirocco, den Polo ablösen. Die Umstellung markiert einen wichtigen Schritt in seiner Karriere, mit dem Ziel, 2025 sowohl im Bergrallye-Cup als auch bei weiteren Staatsmeisterschaftsläufen noch konkurrenzfähiger zu sein.
„Ich freue mich riesig darauf, mit dem Scirocco anzugreifen“, betont Großalber. „Aber ich weiß, dass es vor allem darauf ankommt, weiter Erfahrung zu sammeln, konzentriert zu bleiben und Spaß am Fahren zu haben.“


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