Bei der Forschung werden die Kräfte gebündelt
STEYR. Das Austrian Institute of Technology (AIT) ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Sie übernimmt 51 Prozent der Anteile an der Steyrer Forschungsschmiede Profactor.

Wir stellen uns neu auf, um gemeinsam in der Spitzenforschung mehr zu erreichen“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl (ÖVP) in seiner Funktion als Wirtschafts- und Forschungsreferent. Über die Modalitäten, wie die Anteile an Profactor vom Land an das AIT wandern, habe man sich rasch geeinigt. „Wir müssen international sichtbarer werden und haben hier Luft nach oben. Deshalb werden die Kräfte gebündelt“, so Strugl. Durch die Zusammenarbeit ergibt sich für Profactor auch eine Anbindung an die TU Wien.
„An Tempo zulegen“
„Wir müssen bei der Innovation an Tempo zulegen“, sagt AIT-Aufsichtsratspräsident Hannes Androsch. Dazu müssten die Forschungsgelder erhöht werden. „Amerikaner und Chinesen investieren hier deutlich mehr.“ AIT und Profactor würden sich in ihren Forschungsfeldern gut ergänzen. „Eine enge Zusammenarbeit wird daher vom Start weg die Potenziale heben, woraus sich eine Win-Win-Situation am Markt ergibt“, ist Hannes Androsch überzeugt.Profactor hat an den Standorten in Steyr (Hauptsitz) und Wien aktuell 75 Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1975 hat man sich zu einem führenden Zentrum in der angewandten Produktionsforschung in Österreich entwickelt.
Team vergrößern
Um weltweit in der Forschung vorne dabei zu sein, braucht es kluge Köpfe, die allerdings schwer zu bekommen sind. „Steyr soll künftig noch mehr internationale Unternehmen, Fachkräfte und Wissenschaftler anziehen. Die strategische Zusammenarbeit zwischen AIT und Profactor ist ein wesentlicher Meilenstein, den Standort abzusichern und weiter strategisch auszubauen“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl. „Auch international wird das zu noch mehr Erfolg führen.“


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