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STEYR-STADT. Im Zentrum von Steyr fehlen derzeit attraktive Flächen für Betriebserweiterungen und -ansiedlungen. Damit die Unternehmen ihre Wachstumschancen nutzen können, brauchen sie die volle Unterstützung der Stadtpolitik.

Für die Software-Schmiede ESS fordern Gründer Schifko und WKO-Obmann Riegler (l.) neue Büroflächen im Stadtzentrum. Foto: Kainrath

Die ESS Engineering Software Steyr GmbH hat sich nur drei Jahre nach ihrer Gründung zu einer international gefragten Adresse für Strömungssimulationen entwickelt. So kommt die in Steyr entwickelte, benutzerfreundliche Spezialsoftware etwa bei Autoherstellern zum Einsatz. Dort simuliert sie die Qualität der Lackierung, wie die Farbe abtropft oder ob es Lufteinschlüsse gibt.

„Wir sind in kurzer Zeit vom Zwei-Mann-Betrieb auf ein 40-köpfiges Team aus 16 Nationen gewachsen. Deshalb platzt unser Büro in der Innenstadt aus allen Nähten“, betont Gründer und CEO Martin Schifko. Um Abhilfe zu schaffen, will ESS im Zentrum von Steyr eine neue Zentrale errichten.

„Die politische Unterstützung für dieses Bauvorhaben ist noch ausbaufähig. Die Stadt hat uns bislang nur ein Gewerbegebiet am Stadtrand vorgeschlagen, das für uns aus mehreren Gründen nicht in Frage kommt“, klagt Schifko. Die Zentrumslage ist für ESS unverzichtbar, um als Arbeitgeber weiterhin attraktiv zu bleiben, da die meisten Mitarbeiter in der Nähe wohnen und kein Auto haben.

„International renommierte Betriebe wie ESS machen Steyr für ausländische Experten erst interessant. Daher verdienen sie die volle Unterstützung der Stadtpolitik“, unterstreicht Eduard Riegler, Obmann der WKO Steyr-Stadt. „Wir werden alles unternehmen, damit Erfolgsunternehmen ihre Wachstumschancen auch im Zentrum von Steyr nutzen können.“

Mehr Informationen: 

http://wko.at/ooe/SR